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Indianer in der DDR?

Mit dem Wilden Westen tat sich der Staat anfangs schwer, bevor es ab 1985 sogar eine neue Ausstellung im Karl May Museum in Radebeul bei Dresden gab.

Die Solidarität mit den Native Americans fiel da leichter, wie die von der DDR oft mit dem Schauspieler Gojko Mitic produzierten Indianerfilme zeigten. Sie waren auch Inspiration für Wolfgang Kring, seine eigene »Apache-Live-Stunt-Show« auf die Beine zu stellen und mit selbst gebauten Accessoires und viel Action bis heute sein Publikum in Mecklenburg zu begeistern.

Im Mittelpunkt des Abends steht der Dokumentarfilm »Traumfänger« von Andreas Höntsch über die Lebensgeschichte von Wolfgang Kring. Er zeigt, dass im Tippi die große Freiheit im Kleinen gelebt werden konnte.

Film und Gespräch: Wolfgang Kring, Indianer-Darsteller, Neu Damerow bei Plau am See Andreas Höntsch, Filmemacher, Neu Nantrow bei Wismar

Moderation: Sören Marotz, Ausstellungsleiter DDR Museum

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