Der Tannenbaum
Jenes Märchen, das dem Weihnachtsbaum das wohl berühmteste literarische Denkmal gesetzt hat: »Der Tannenbaum«. Ein Märchen über einen Baum, der sich nach der Zukunft sehnt und darüber die Gegenwart verpasst – eine Geschichte, die sich in Zeiten des Klimawandels noch einmal ganz neu erzählt.
Andersen erzählt die Geschichte einer Karriere, wie sie brutaler kaum zu erzählen wäre:
Ein Heranwachsender, der die Welt des Scheins für die Welt hält, der die Gegenwart gegen ein Versprechen eintauscht und feststellt, dass das Versprechen keine Rückgabe kennt. Der Applaus verklingt, der Schmuck wird abgenommen, der Baum wandert auf den Dachboden – erst als er dort liegt, ausgedient und vergessen, begreift er, was der Wald war.
Hase und Igel
Der Klassiker schlechthin, der Urgrimm. So lehrten die Gebrüder Jacob und Wilhelm, ihre Lügenmärchen spielend wahr zu machen: mittels zwei Akteuren, einem bierdeckelwinzigen Bühnchen und großer Liebe zum wortwörtlichen Detail. Der Originaltext sei so heilig als die Bibel und ernst genommen wie ein Shakespeareschinken. Was da steht, gelte als strenge Handlungsanweisung, auch und gerade wenn der Hase geschlagene 73 Runden mit dem Igel wettrennt.
Wer spielt die Igelfrau? Und wie, bittschön, fällt man glaubhaft 73 Mal auf denselben billigen Trick rein? Nun, recht simpel: mit Hilfe des Publikums und mit größtem Vergnügen, ja, das geloben wir: Grimm frei auf dem Märchenberg!
- Schulvorstellung ab 4 Jahren
Zusätzliche Informationen
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