Andersen erzählt die Geschichte einer Karriere, wie sie brutaler kaum zu erzählen wäre:
Ein Heranwachsender, der die Welt des Scheins für die Welt hält, der die Gegenwart gegen ein Versprechen eintauscht und feststellt, dass das Versprechen keine Rückgabe kennt. Der Applaus verklingt, der Schmuck wird abgenommen, der Baum wandert auf den Dachboden – erst als er dort liegt, ausgedient und vergessen, begreift er, was der Wald war.
Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
»Es war entsetzlich kalt; es schneite, und der Abend dunkelte bereits.«
Neujahrsnacht. Kälte, Wind, ein Mädchen ohne Schuhe. Die Pantoffeln sind weg, die Zündhölzer unverkauft. Sie zündet sie an, und mit jedem Licht öffnet sich eine Tür. Im Schein der Hölzer wartet nicht nur Wärme. Es warten Begegnungen: mit sich selbst, mit der Mutter, mit dem Vater. Was sich hinter den Türen zeigt, ist keine Vision und kein Trost, sondern ein Gespräch, das längst überfällig war.
Die Inszenierung nimmt Andersens Märchen als Ausgangspunkt für eine Geschichte über das, was zwischen den Generationen weitergereicht wird: nicht als schwere Last, sondern als Spiel mit offenem Ausgang. Braten, Baum und Festtagsrunde sind hier nur Kulisse für etwas Größeres, den Wunsch, gesehen zu werden.
- Märchen für ALLE – Zutritt ab 4 Jahren
Zusätzliche Informationen
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
| ||||||
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|

