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CACOS (Scherben) begreift die alltägliche Erfahrung als eine ständige Unterbrechung und Neuorganisation des Bewusstseins, inspiriert von der Cut-up-Technik, einer literarischen Methode, bei der Texte zerschnitten und zufällig neu zusammengesetzt werden.


Aber was passiert, wenn der Körper selbst zum Ort des Schnitts wird? Was entsteht im Raum eines Risses?

CACOS lädt zu einem Improvisationsspiel zwischen Klang, Stille, Bewegung und Innehalten ein. Durch das Einschneiden in die Gegenwart öffnet es zeitliche Spalten, durch die andere Dimensionen hervortreten können.


„Alles glänzt unter der Sonne Selbst eine rauhe Scherbe Aus gekröntem Glas, ein wenig zerkratzt (...) Die Satelliten, die Drohnen, die NASA da oben Werden dieses Ding glänzen sehen Fragmente dessen, wofür wir Mörtel suchen“ — Übersetzung eines Auszugs aus „Quase“ von Tatiana Nascimento, „Lençóis“ von Luedji Luna (2020).

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