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Ein erschütterndes Dokument über den Alltag im Krieg

Kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine beschließt der Student Alexander Gertz, ins Heimatland seiner Mutter zu reisen.

Er engagiert sich in der humanitären Hilfe und tritt im Herbst 2023 als Sanitäter in die Armee ein. An der Front erlebt er unvorstellbare Dinge. Und beginnt schließlich, sie aufzuschreiben. Eigentlich wollte der Sohn ukrainisch-russischer Spätaussiedler Diplomat werden, um die Welt sicherer zu machen. Im Donbass begegnet ihm das Grauen.

Sein Bericht aus dem Alltag eines Krieges, der langsam aus den Schlagzeilen verschwindet und dabei mit ungebremster Brutalität fortgeführt wird, soll aufrütteln. Und er lässt einen nicht so bald wieder los.

„,Wir müssen hier weg. Weiter', flüstere ich den anderen zu und setze mich in Bewegung. Tiefer ins Unterholz. Irgendwohin, Hauptsache nicht hier. Wir rennen im Zickzack durchs Gebüsch. Hinter uns hören wir Schüsse. Sind sie für uns bestimmt? Schneller, wir müssen weiter. Schweiß rinnt mir die Stirn hinab und vermischt sich mit dem Blut. Keine Formation, kein Plan, nur weg.”

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