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Top-Veranstaltung

Ein Highlight im internationalen Kunstkalender

Das venezianische Vorbild mag älter sein und mit Kanälen und Gondeln punkten, doch die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst bringt frischen Wind in die Kunstwelt. Hier werden alle zwei Jahre zeitgenössische Werke in der urbanen Landschaft Berlins ausgestellt – innovativ, provokant und direkt. Ein Festival für alle, die (junge) Kunst nicht nur betrachten, sondern erleben wollen!



Save the Date: 14. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst | Central Europe Eastern Time: 5. Juni – 12. September 2027


Unter dem Titel Central Europe Eastern Time schlägt die 14. Berlin Biennale eine neue Lesart Berlins aus dem Osten heraus vor. Kuratiert von Vasyl Cherepanyn, eröffnet sie vom 5. Juni bis zum 12. September 2027 an verschiedenen Orten in Berlin eine Perspektive auf Europa aus Sicht jener Regionen, Erfahrungen und politischen Realitäten, die lange an den Rand der europäischen Erzählung gedrängt wurden.


Wofür der Titel steht: Central Europe Eastern Time

Der Titel „Central Europe Eastern Time“ dient als Orientierungsinstrument und beschreibt das Zusammenspiel von Raum und Zeit. Im Mittelpunkt steht der sogenannte Chronotopos, der Ort (tópos) und Zeit (chrónos) untrennbar miteinander verbindet. Damit verweist der Titel auf den Einfluss politischer, wirtschaftlicher und ideologischer Veränderungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Orientierung bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur, den eigenen Standort zu bestimmen, sondern auch zu erkennen, wie unterschiedliche historische und politische Entwicklungen die Gegenwart prägen.


Zugleich erweitert „Central Europe Eastern Time“ die räumlichen und zeitlichen Bezüge der Berlin Biennale. Die Stadt wird in einen größeren osteuropäischen Kontext eingeordnet, der vom Balkan bis zum Baltikum, von Mitteleuropa bis zum Südkaukasus und darüber hinaus reicht.


Berlin zwischen Ost und West

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem sich wandelnden Verhältnis zwischen Ost und West. Die verschiedenen historischen Entwicklungen haben sichtbare Spuren in Berlin hinterlassen – in der Architektur, den Institutionen, der Erinnerungskultur und den gesellschaftlichen Strukturen.

Vor diesem Hintergrund findet die Berlin Biennale unter anderem in den KW Institute for Contemporary Art und im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart sowie an weiteren Orten im Berliner Stadtraum statt.


Die Stadt als Ausstellungsraum

Die Biennale bezieht auch öffentliche Räume, Infrastrukturen, Verkehrsknotenpunkte und Orte der Erinnerungskultur ein. Im Fokus stehen Schauplätze, an denen gesellschaftliche und politische Entwicklungen unmittelbar erfahrbar werden. Dabei spielen Fragen nach sozialer Herkunft, Arbeit, Staatsbürgerschaft und institutioneller Kontrolle eine zentrale Rolle.


Die Kartierung Berlins bildet ein wesentliches Prinzip der Ausstellung. Jeder Standort wird im Hinblick auf seine Geschichte, Funktion und besonderen räumlichen Bedingungen betrachtet. Im Zusammenspiel der verschiedenen Ausstellungsorte entsteht eine neue Perspektive auf die Stadt, die unterschiedliche Wege und Verbindungen sichtbar macht.


Im Mittelpunkt stehen künstlerische Positionen, die sich intensiv mit den jeweiligen Orten auseinandersetzen und zugleich übergeordnete politische, gesellschaftliche und historische Zusammenhänge der Region beleuchten.



  • KW Institute for Contemporary Art
  • Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
  • weitere Orte



Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst auf einen Blick

Nicht nur im Berliner Kunstkalender gehört die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst zu den mit Spannung erwarteten Ereignissen: Neben dem venezianischen Vorbild stellt sie ein internationales Highlight der Kunstszene dar und lockt im Zwei-Jahres-Takt für ganze drei Monate tausende Kunstliebhaber:innen nach Berlin.


Berlin ist eine der lebendigsten Kunstmetropolen der Welt und damit ein würdiger Ort für ein Kunstfestival, das sich einem engagierten, politischen Standpunkt verschrieben hat. Zu diesem besonderen Anlass kommen Kunstschaffende, Theoretiker:innen und andere Akteur:innen aus aller Welt zusammen, um sich durch die Brille der Contemporary Art den drängenden Fragen der Gegenwart zu widmen. Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst zeichnet sich durch innovative und oft provokante Positionen aus und bietet vor allem jungen Künstler:innen eine Bühne und die Chance zum internationalen Durchbruch.


Das macht die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst so besonders

  • Die Berlin Biennale versteht sich als globales Ereignis – sie verbindet globale Entwicklungen mit dem einzigartigen urbanen Kontext Berlins und schafft so eine einzigartige Fusion von lokaler und internationaler Ebene.

  • Die Berlin Biennale präsentiert neue relevante und mutige Kunstwerke auch abseits vom traditionellen Kunstmarkt und bettet sie in die vielfältige Kreativ-Szene der Stadt ein: So eröffnet sich ein einzigartiger Raum für Dialoge, Reflexion und künstlerischen Austausch.

  • Die Berlin Biennale wechselt ihre Ausstellungsorte. Dabei sind legendäre Institutionen wie das KW Institute for Contemporary Art oder überraschende öffentliche Räume. So können Sie die Stadt aus vielfältigen Perspektiven erleben.

  • Die Berlin Biennale hat sich als eine Art open space bewährt, der Experimente ermöglicht, Trends beleuchtet und gleichzeitig kritisch hinterfragt.

Die Geschichte der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die Idee zur Gründung der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst kam während der venezianischen Biennale im Jahr 1995 auf. Nur ein Jahr später war es dann so weit: Um die zeitgenössische, junge Kunst und ihre wertvollen, teils provokanten Perspektiven in Berlin zu fördern, wurde die Berlin Biennale ins Leben gerufen. Initiator dieser Geburtsstunde war Klaus Biesenbach, Gründungsdirektor des renommierten Berliner KW Institute for Contemporary Art. Seitdem hat sich die Berlin Biennale mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes zu einem der wichtigsten Kunstevents weltweit etabliert.


Unsere Tipps für Ihren Besuch auf der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

  • Die Biennale findet an wechselnden Orten in ganz Berlin statt, die jedoch alle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Mit der App der BVG können Sie Ihre Routen bequem und verlässlich im Vorhinein planen.

  • Viele Biennale-Orte liegen in zentralen Gegenden, sodass es reichlich Gelegenheiten gibt, die lokale Gastronomie zu entdecken. Eine Flasche Wasser im Gepäck zu haben, kann aber trotzdem nicht schaden.

  • Während einige Veranstaltungen kostenlos sind, lohnt es sich, frühzeitig Online-Tickets für bestimmte Ausstellungen zu kaufen. So umgehen Sie besonders bei stark besuchten Programm-Highlights nervige Warteschlangen.

  • Die Veranstaltungsorte der Berlin Biennale sind in der Regel gut auf barrierefreie Zugänge vorbereitet. Informieren Sie sich vor Ihren Besuchen jedoch bei den einzelnen Veranstaltungsorten über die Details.


Programm: 13. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst - programm

Zusätzliche Informationen

Eröffnung: Freitag, 4. Juni 2027, 19 Uhr


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