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Ein Kinotag zum Erinnern, für Austausch und Begegnung.

Der Augen auf-Kinotag setzt ein klares Zeichen in Zeiten anti-demokratischer Bedrohungen: Aus der Geschichte lernen heißt, Kontinuitäten von Ausgrenzung zu erkennen und ihnen heute entgegenzutreten. Mit Filmen zur Geschichte des Nationalsozialismus und seinen Nachwirkungen macht die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft ein Angebot für Engagement und Erinnern – durch berührende Geschichten für alle Generationen.


Über das Medium Film und Kino will die Stiftung einen niedrigschwellig zugänglichen Erinnerungsraum schaffen, in dem Begegnung, Austausch und Reflexion möglich sind.

Vor diesem Hintergrund wählten die Initiator:innen des Augen auf-Kinotags mit Das geheime Stockwerk bewusst einen Kinder- und Familienfilm. Dieser lädt alle Generationen dazu ein, aktiv an Erinnerungskultur mitzuwirken.

Denn nur durch Wissen über die Vergangenheit, aktives Handeln, Mut und Verantwortung lässt sich gegen Menschenfeindlichkeit und Spaltung der Gesellschaft vorgehen, so die Idee hinter dem Augen auf-Kinotag.

DAS GEHEIME STOCKWERK

– sensibel erzählt, verankert in einer Zeitreisegeschichte
Norbert Lechner | DE, AT, LUX | 2025 | 95 Min.
Publikumspremiere im Rahmen des Augen auf-Kinotags am 27. Januar 2026 | Ab 12. März 2026 im Kino


Karli (12) entdeckt, dass er im Hotel seiner Eltern mithilfe eines alten Lastenaufzugs in der Zeit reisen kann – er landet in einem Stockwerk im Jahr 1938! Dort freundet er sich mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Gemeinsam lösen sie einen aufregenden Kriminalfall und Karli begreift, was für ein Schatten über der Welt seiner neuen Freund:innen liegt.


Begleitet wird die Publikumspremiere von einem interaktiven Filmgespräch mit dem Filmteam.

Dabei sind Regisseur Norbert Lechner, Produzent André Fetzer, die Drehbuchautorinnen Katrin Milhahn und Antonia Rothe-Liermann, die Darsteller:innen Silas John,Annika Benzin, Tobias Resch, Andre Jung und Maximilian Simonischek sowie Expert:innen aus Gesellschaft und Bildung. Inspiration und Entstehung des Films, Erinnerungskultur und die Notwendigkeit, heute Stellung gegen Unrecht zu beziehen – dies sind Themen der Gespräche.  


Aktion: Buy One Get Two!

Beim Kauf eines regulären Tickets erhalten Begleitungen unter 18 Jahre freien Eintritt. Buy One Get Two-Tickets gibt es nur an der Kinokasse und nur solange der Vorrat reicht.

Jetzt Tickets für die Abendveranstaltungen erwerben: https://www.augenaufkinotag.de/abendprogramm

Schulkino-Vorführungen am 27. und 28. Januar – mit Gästen zu jedem Film

Ergänzend zum Premierenabend finden am 27. und 28. Januar vormittags Schulkino-Vorführungen in allen teilnehmenden Städten statt. Die von einer Fachjury kuratierten Filme bieten einen emotionalen Zugang für Kinder und Jugendliche, ihre eigene Haltung zu entwickeln. Nach allen Vorführungen sprechen Filmgäste mit den Schüler:innen über die historischen Zusammenhänge, die filmische Umsetzung und die Bedeutung aktiver Erinnerung. Die direkten Begegnungen schaffen einen lebendigen Zugang zur Auseinandersetzung mit Geschichte und fördern Empathie, demokratische Wachsamkeit und kritisches Denken. Dies ist von besonderer Bedeutung, da laut
Erhebungen gesamtgesellschaftlich und auch in Schulen ein Anstieg von Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung zu beobachten ist.

Hintergrund

Auslöser für die Konzeption des Augen auf-Kinotag zum 27. Januar sind der starke Anstieg von Geschichtsverdrängung und Verleugnung in Politik und Gesellschaft, aber auch die Ergebnisse der MEMO-Jugendstudie, die 2023 Lücken im Faktenwissen zum Nationalsozialismus offenlegte.



Zusätzliche Informationen
Termine
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