Siedlungs-Bustour
Das Nachkriegsphänomen, eine politisch geteilte und völlig zerstörte Stadt reparieren und wieder bewohnbar machen zu müssen, war für beide Seiten Berlins dasselbe Kernproblem. Die Lösungen fielen allerdings sehr unterschiedlich aus:
Für die Karl-Marx-Allee entwarfen deutsche Architektenkollektive im Auftrag des Staates ein in die Stadt eingefügtes, repräsentatives Großstadtquartier. Das Hansaviertel dagegen bot zeitgleich als Messegelände verschiedene Wohnhaustypen aus der Hand internationaler Architekten an.
Beide Projekte waren ein gewagter Vorstoß im Verständnis, neues und bezahlbares Wohnen durchzusetzen. Beide Modelle fußen auf den legendären Ideen der architektonischen und sozialen Vorstellungen der Zwanziger Jahre in Berlin; der Besuch der Carl-Legien Stadt von Bruno Taut wird das mit einem Rückblick beispielhaft verdeutlichen.
Lassen Sie uns auf der Fahrt diskutieren, ob die inzwischen denkmalgeschützten Vorschläge der 20er und 50er Jahre noch Modelle für unsere Zukunft sein könnten.
- Bitte beachten Sie, dass keine Innenbesichtigungen eingeplant sind.
- Bustour | Mindestteilnehmerzahl 10 Personen.
Zusätzliche Informationen
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