Dokumentartheater von Hila Sedighi
Durch dokumentarisches Erzählen, Live-Performance, Lyrik und visuelle Medien beleuchtet das Stück Themen wie Erinnerung, Verlust, Resilienz und den menschlichen Preis politischer Gewalt. Anstatt historische oder politische Analysen zu liefern, konzentriert sich die Aufführung auf die gelebten Erfahrungen gewöhnlicher Menschen, deren Stimmen oft ungehört bleiben.
Mit einer minimalistischen Bühnensprache schafft „Anonymous 11780“ ein intimes Theatererlebnis, das das Publikum dazu einlädt, über Identität, Würde und die beständige Kraft der Hoffnung angesichts von Unterdrückung nachzudenken.
Die Produktion wird von einem fünfköpfigen Ensemble auf Persisch aufgeführt und bietet eine englischsprachige Live-Übersetzung über Kopfhörer, wodurch sie auch für ein internationales Publikum zugänglich ist.
Hila Sedighi ist eine iranische Dichterin, Schriftstellerin, Theaterregisseurin und bildende Künstlerin. In ihrem Werk setzt sie sich durch Lyrik, Theater und visuelles Erzählen mit Themen wie Identität, Freiheit, Erinnerung und sozialer Gerechtigkeit auseinander. Sie ist Autorin und Regisseurin von „Anonymous 11780“, einer dokumentarischen Theaterproduktion, die auf authentischen Berichten über die Proteste des Jahres 2025 (1404) im Iran basiert. Ihre Arbeiten wurden bereits international im Rahmen von Literatur- und Theaterveranstaltungen präsentiert.
IN ENGLISCH
Zusätzliche Informationen
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