Italienische Ausstellungen und die Kulturdiplomatie des faschistischen Regimes in den 1930er Jahren
Sonderausstellungen sind heute ein fester, wenig hinterfragter Bestandteil musealer Praxis. Dabei wird selten in den Blick genommen, welche kulturpolitischen Ziele damit verfolgt werden.
Die Kunsthistorikerin Matilde Cartolari wird auf Grundlage ihres neuerschienenen Werks „Ambassadors of Beauty. Italian Old Master Exhibitions and Fascist Cultural Diplomacy 1930–1940“ auf die Altmeister-Ausstellungen italienischer Kunst eingehen, die vom faschistischen Regime Mussolinis in Europa organisiert wurden.
Die Veranstaltung lädt ein, auf Grundlage dieser historischen Untersuchung über Zirkulation und Erhalt von Kulturerbe, Kulturdiplomatie, Propaganda sowie über das Verhältnis zwischen Kunstgeschichte, Museen und Politik nachzudenken.
Ablauf:
- 18:00 Uhr: Begrüßung und Einführung von Dr. Dagmar Hirschfelder (Direktorin der Gemäldegalerie, SMB), Dr. Neville Rowley (Kurator für frühe italienische Kunst, Gemäldegalerie, SMB)
- 18:10 Uhr: Vortrag von Dr. Matilde Cartolari (Zentralinstitut für Kunstgeschichte/LMU, München)
- 18:50 Uhr: Podiumsdiskussion mit Dr. Dagmar Hirschfelder, Dr. Neville Rowley und Dr. Matilde Cartolari, moderiert von Prof. Dr. Bénédicte Savoy (Technische Universität Berlin) mit anschließender Diskussion
- 19:30 Uhr: Empfang im Foyer und themenbezogene Führung durch die italienischen Säle für Interessierte.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
Eintritt frei.
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl. Anmeldung empfohlen.
Zusätzliche Informationen
Termine
Februar 2026
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