DIE KUNST DES ÜBERSCHREITENS
Künstler/innen:
Silvina Der Meguerditchian (ARM/ARG), Klaus Elle (D), Denise Flamme (D), Andros Foros (CZ), Matthias Garff (D), Christina Glanz (D), Johan Grimonprez (B), Manaf Halbouni (SYR/D), Erez Israeli (IL), Jörg Mandernach (D), Tra My Nguyen (VIE), Viktor Petrov (BUL), Paloma Varga Weisz (UNG/D), Kateřina Vincourová (CZ), Ulrich Vogl (D), Anne Wenzel (NL/D).
ROHKUNSTBAU – der Name steht für internationale Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Brandenburg. Hochkarätige Künstlerinnen und Künstler aus zahlreichen Ländern treten mit ihren Werken in Dialog mit der historischen Architektur des märkischen Schlosses und eröffnen damit neue Perspektiven und Sichtweisen auf die Gegenwart.
Der 31. ROHKUNSTBAU beschäftigt sich mit der „Kunst des Überschreitens“ und fragt: Was ist das Neue? Und wie kommt es in die Welt? Die diesjährige Ausstellung tastet nach Möglichkeiten und Grenzen der Transformation des Bestehenden. Sie konzentriert sich dabei auf die Perspektive der Handelnden innerhalb einer vorstrukturierten Ordnung, kurz: auf die Logik des Überschreitens des Gegebenen hin zu etwas Neuem.
Dabei wird der 31. ROHKUNSTBAU zugleich den berechtigten Zweifel befeuern, ob wirklich alles, was neu ist, auch gleich besser ist und somit das Fortschrittsparadigma der Moderne auf den Prüfstand stellen. Denn bedeutet die Veränderung zu etwas Neuem notwendig Fortschritt? Oder ist Veränderung vielleicht lediglich ganz banal das Resultat des Überschreitens auf einem anderen Zustand hin? Wie wäre dieses Andere dann zu bewerten? Und wäre es dann notwendig neu?
Beim 31. ROHKUNSTBAU geht es um gesellschaftlichen Wandel, um Manöver zur Überwindung zwischenmenschlicher Grenzen und Barrieren und der Kreation neuer interaktiver Verhältnisse und Kooperationsformen, um technologische Innovationen wie Künstliche Intelligenz und nicht zuletzt um künstlerische Strategien der Überwindung von traditioneller Seh- und Hörgewohnheiten. Der 31. ROHKUNSTBAU fragt: Worin besteht die „Kunst des Überschreitens“?
Zusätzliche Informationen
13. Juni – 1. November 2026
Öffnungszeiten:
- Fr. 13–18 Uhr, Sa/So 12–18 Uhr, Feiertag 12–17 Uhr
- Oktober: Fr. 13–17 Uhr, Sa/So 12–17 Uhr
Tickets: 12,- € / ermäßigt 7,- €


