Jubiläums-Special mit Ramiro Zayas, Georg Ruby und dem Ensemble LUX:NM Berlin
Ramiro Zayas – COLLECTOR
- Sebastián Greschuk – Trompete, Flügelhorn
- Yossi Itskovich – Posaune
- Jonathan Acevedo – Tenorsaxophon
- Baptiste Stanek – Bassklarinette, Tenorsaxophon, Sopransaxophon
- Gianni Narduzzi – Kontrabass
- Ramiro Zayas – Klavier, Komposition
Der argentinische Pianist Ramiro Zayas präsentiert mit COLLECTOR sein drittes Album als Bandleader. Eine Reise durch zeitgenössischen Jazz, freie Improvisation und vielschichtige Klangtexturen. Das einzigartige internationale Kammerensemble erkundet dabei Melodien, Harmonien und Rhythmik auf eine transparente, orchestral inspirierte Weise, die Raum für intensive Hörerfahrungen lässt.
Georg Ruby – Piano solo
Georg Ruby hat mit „Soliloquies“ (Selbstgespräche) ein Album aufgenommen, das auf der einen Seite unter dem Label der freien Improvisation steht, auf der anderen Klangstrukturen der Neuen Musik genauso wertschätzt wie Ahnungen und Spuren traditioneller Jazzstandards und die Atmosphäre des deutschen Schlagers der 1920/1930er Jahre.
Andererseits fügt er bei frei improvisierten Stücken der „Einsamkeit des Solo-Improvisators“ das hinzu, was auf den Titel der Produktion verweist: sich selbst als musikalischen Partner und Impulsgeber im „Selbstgespräch“. Er hat mehrere frei improvisierte Spuren (u.a. mit präpariertem Klavier, Kieselsteinen, Rhythmus auf den Klaviersaiten, Vokalimprovisationen, Loops und Basslinien) im Voraus aufgenommen und den Sounddesigner Reinhard Kobialka gebeten, ohne Absprache eine, zwei, drei oder alle diese Spuren in den laufenden Improvisationsvorgang hinein- und wieder herauszuschieben und den Musiker damit in den Modus improvisatorischer Kommunikation mit sich selbst zu bringen.
Ensemble LUX:NM Berlin / nets-loops-cells
- Ruth Velten – Saxophone
- Florian Juncker – Posaune
- Zoé Cartier – Cello
- Rike Huy – Trompete
- Silke Lange – Akkordeon
In der Reihe nets-loops-cells präsentiert sich LUX:NM – eines der vielseitigsten Ensembles für zeitgenössische Musik – als rein improvisierendes Kollektiv. Abseits vorgefertigter Partituren entsteht Musik im Moment: dichte klangliche Netzwerke (nets), kreisende Bewegungen (loops) und feine Klangzellen (cells) formen sich im freien Spiel der Musikerinnen.
Bekannt für klangliche Präzision, Neugier und experimentelle Offenheit, zeigt LUX:NM hier eine andere Seite – spontan, direkt und unvorhersehbar. Die Grenze zwischen Individuum und Ensemble verschwimmt. Was bleibt, ist ein lebendiger Klangorganismus, der sich ständig neu erfindet.
Zusätzliche Informationen
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