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Am 7. Juni 1905 gründeten vier junge Architekturstudenten in Dresden die Künstlergruppe Brücke. Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Fritz Bleyl wollten gemeinsam neue künstlerische Wege beschreiten und das starre Korsett des konservativen Bürgertums ihrer Zeit hinter sich lassen.


Die Ausstellung zeigt Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Drucke aus der Anfangszeit des Kollektivs, die geprägt sind von der gemeinsamen Suche nach einem neuen künstlerischen Ausdruck.

Neben Vorbildern wie Vincent van Gogh und Edvard Munch sind die Einflüsse des Jugendstils oder des japanischen Holzschnittes in den Arbeiten deutlich erkennbar.

Die Ausstellung stellt die gemeinsame Aktivität der jungen Brücke-Künstler in den Mittelpunkt. Sie waren sehr aktiv, organisierten zahlreiche Ausstellungen und entwickelten eine frühe „Corporate Identity“: Vom Plakat bis zum Briefkopf gestalteten die Künstler aufwendig alles selbst. In ihrem Manifest riefen sie dazu auf, sich ihnen anzuschließen. Diese Einladung richteten sie an Künstler:innen wie auch an Sammler:innen, Förder:innen, welche die Unternehmungen finanziell als „passive Mitglieder“ unterstützen sollten.

Das Werk von Fritz Bleyl, der die Brücke bereits 1907 verließ, um einen bürgerlichen Lebensweg einzuschlagen, ist heute weithin unbekannt. Es erhält in der Ausstellung besondere Aufmerksamkeit.
Zusätzliche Informationen
  • Regulär: € 6
  • Ermäßigt: € 4
  • Freier Eintritt bis 18 Jahre
  • Mi–Mo, 11–17 Uhr, Dienstags geschlossen