In diesem neuen Werkkomplex aus Gemälden und Zeichnungen stellt Touloub eine Welt dar, in der alles durchlässig ist und von Strömungen lebendiger Kraft durchzogen wird.
Seine transparenten Räume werden vom Blick durchquert:
Figuren verschmelzen mit ihrer Umgebung, Form mit Hintergrund, das Nahe mit dem Fernen.
Unter der Anonymität von Orten und Körpern treffen die großen Strömungen unserer Gegenwart (von Kapital, Informationen, Bevölkerungsgruppen) auf intimere Themen, die sich still hinter ihnen regen.
Wie der Sternhaufen, der einst Seefahrer leitete, sind diese Werke als Konstellationen komponiert und zeichnen die unsichtbaren Linien nach, die die Dinge miteinander verbinden.
Sie laden eher dazu ein, durch sie hindurchzunavigieren, als sie zu lesen:
Oberflächen, auf denen das Sichtbare und das Unsichtbare in ständigem Wechselspiel stehen und wo Empfindung neben Idee, Fülle neben Leere, Mythos neben der Gegenwart existiert.
Mit „Pleiades“ erweckt Touloub die Malerei als Orientierungsinstrument wieder zum Leben:
eine Schwelle, eine Tür, ein Gefäß, das uns anschaut, während es uns zugleich trägt.
Öffnungszeiten während der Berlin Art Week:
11.–13. September 2026
Freitag bis Sonntag, 12–18 Uhr