"Die Augen weit offen" enthüllt die Realität der DDR durch die Augen eines Fotografen, der tief in ihr politisches und soziales Gefüge eintauchte. Von seiner lebenslangen Beobachtung des Alexanderplatzes – beginnend mit seiner Diplomarbeit – über die Dokumentation des Vietnamkriegs bis hin zu seinen Reisen nach Kuba und in die UdSSR:
Billhardts Bilder halten Geschichte im Moment ihres Entstehens fest – ungeschönt, intim und frei von Nostalgie.
Sein Werk beweist, dass das Leben sich seinen Weg bahnt, egal wie unfrei das System ist.
Denn Menschen lieben, lachen, protestieren, überleben und das trotz und gerade innerhalb dieser Systeme, die so viel größer als das einzelne Individuum in ihnen sind.
- Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Camera Work Gallery realisiert.