Formen kippen, werden offen: Eine Oberfläche kann an Haut erinnern, ein Schatten an eine Figur, ohne dass sich daraus ein festes Bild ergibt. Gerade dieses Unbestimmte macht den Reiz der Arbeiten aus. Es geht um Momente, in denen Wahrnehmung kurz ins Stocken gerät – und sich etwas anderes zeigt als das Offensichtliche.
Die Fotografien kreisen dabei immer wieder um Vergänglichkeit und um diese kurzen Augenblicke des Innehaltens, in denen Zeit sich zu verlangsamen scheint.
Saskia Barth lebt in Potsdam und arbeitet seit einigen Jahren intensiv fotografisch. Sie hat an der Ostkreuzschule in Berlin unter anderem bei Rudi Meisel und Sven Marquardt studiert und ist aktuell Teil der Klasse von Ute Mahler und Werner Mahler.
In ihren Arbeiten geht es um das, was nicht sofort sichtbar ist: um Fragilität, Eigenheit und leise Formen von Schönheit. Seit 2021 zeigt sie ihre Fotografien regelmäßig in Ausstellungen. Ursprünglich kommt sie aus Süddeutschland, hat in München Rechtswissenschaften studiert und arbeitet neben ihrer künstlerischen Praxis auch als Rechtsanwältin und Mediatorin.
Zusätzliche Informationen
Vernissage Donnerstag, 11.06. 19.00 Uhr
Finissage Freitag, 10.07. 18.00 Uhr