Kant lehrte an der Albertus-Universität in Königsberg, der Hauptstadt des alten Herzogtums Preußen und später der Provinz Ostpreußen. Königsberg war seine Stadt, er verließ sie nur selten.
Gleichwohl bewegte er sich in den europäischen Bezügen seiner Zeit: Kant nahm Anteil am Zeitgeschehen, besonders an der Französischen Revolution, befasste sich mit Naturwissenschaften ebenso wie mit Politik und stand mit der gelehrten Welt seiner Zeit im Austausch.
Kants Werk ist ausdrücklich zur Verbesserung der Menschheit verfasst und in den moralischen wie politischen Schriften auch an diese adressiert.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen: „Was kann ich wissen?“, „Was soll ich tun?“, „Was darf ich hoffen?“ und „Was ist der Mensch?“
Auf zwölf Tafeln wird ein Überblick über Kants Biographie, über seine Wirkungsstätte Königsberg, über dessen Universität und über die Region im zeithistorischen Kontext gegeben.
Der Schwerpunkt liegt auf der kulturhistorischen Einordnung des Philosophen und seiner Wirkungsstätte, Kants Werke wie auch deren Rezeption werden zusammenfassend dargestellt. In für Kinder geeigneten Bereichen möchte die Ausstellung den Königsberger Philosophen auch jungen Menschen nahebringen.
Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa sowie in Verbindung mit dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa Oldenburg gezeigt.