Die Ausstellung beleuchtet die wichtigsten Benennungsphasen, politische und gesellschaftliche Umbrüche und zeigt, wie das Erbe der Vergangenheit bis heute den öffentlichen Raum prägt. Von den etwa 1300 Straßen im heutigen Bezirk Treptow-Köpenick sind rund 430 historischen Persönlichkeiten gewidmet, darunter sind noch 48 Straßennamen, die in der Zeit des Nationalsozialismus vergeben wurden. Insgesamt erinnern nur etwa 9 Prozent aller Straßenbezeichnungen an Frauen.
Da Straßenbenennungen hohe Ehrungen im öffentlichen Raum darstellen, geht die Ausstellung besonders auf personenbezogene Namen ein. Der Blick auf Straßennamen zeigt aber auch, dass sich manchmal selbst hinter vermeintlich unscheinbaren Ortsangaben komplexe Zusammenhänge der Bezirksgeschichte verbergen.
Zusätzliche Informationen
Begleitprogramm
Samstag, 30. Mai, 13:00 Uhr
Geteilte Straßen – geteilte Nachbarschaft: Führung entlang der ehemaligen Berliner Mauer in Treptow
Treffpunkt: S-Bhf. Plänterwald
Samstag, 6. Juni, 13:00 Uhr
Von der Köpenicker Altstadt nach Spindlersfeld: ein Spaziergang zur Wäschereigeschichte
Treffpunkt: Am Ausflugslokal „Mutter Lustig“, Müggelheimer Str. 1, 12555 Berlin
Montag, 19. Oktober, 19:00 Uhr
Vom Litzmannplatz zum Litzmanndamm: NS-Straßennamen an zentralen Orten in Köpenick und Berlin
Vortrag von Thomas Irmer, Mittelpunktbibliothek Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin
Dienstag, 3. November 2026, 19:00 Uhr
Frauen sichtbar machen: Benennungen von Straßen und Plätzen
Vortrag von Heike Stange und Trille Schünke
Mittelpunktbibliothek Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, es ist keine Anmeldung erforderlich.
Öffnungszeiten:
- Mo. bis Do.: 10:00 – 18:00
- Sa. und So.: 14:00 – 18:00