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Die physische Dimension des Digitalen

Die Gruppenausstellung Architecture of Hidden Activity mit Arbeiten von Emma Charles, Marie Rief, Karin Sander, Stefanie
Seufert und Silja Yvette, gewährt einen künstlerischen Blick auf die
Infrastrukturen, die unser digitales Leben tragen, aber meist im
Hintergrund technischer Systeme verborgen bleiben. Die ausgestellten
Werke beleuchten die Auswirkungen dieser Strukturen, die mittlerweile
deutlich spürbar sind.


Verpackungssysteme, Datenkabel, Serveranlagen, Datenströme, digitale Kartografien, Patente von Displays, Technikgehäuse und ähnliche Elemente bilden die unsichtbare Grundlage unserer Konsum- und Informationsgesellschaft. Sie sind Teil der physischen Infrastruktur von Digitalisierung und sorgen dafür, dass in einer unvorstellbaren Dimension tagtäglich Daten ausgetauscht und Systeme verschiedenster Art gesteuert werden. Während die Digitalisierung moderne Gesellschaften prägt, bleibt ihre Infrastruktur im Alltag jedoch unergründlich.

Die Künstlerinnen übersetzen diese komplexen, unsichtbaren Prozesse in Installation, Skulptur, Video und Fotografie und machen sie für Besucher:innen sichtbar. Die Arbeiten bringen versteckte Abläufe ans Licht und zeigen auf, wie Werte und Ressourcen im digitalen Zeitalter entstehen, gesichert und transformiert werden. Gemeinsam entfalten sie ein Narrativ über die Materialität des Digitalen und die Schnittstellen von Ökonomie, Technologie und Alltag.

Gefördert im Rahmen des Programms Präsentation zeitgenössischer bildender Kunst der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Künstlerische Leitung: Marie Rief und Silja Yvette
Kuratorische Assistenz: Tatjana Rotfuß
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Karin Sander
Silja Yvette
Stefanie Seufert
Emma Charles
Marie Rief
Termine
Mai 2026
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