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BRUCH IST IN DER WELT

Im Herbst 2026 präsentiert das MINSK Kunsthaus Potsdam eine umfassende Retrospektive zu Annemirl Bauer (1939–1989), die Gemälde, Arbeiten auf Papier, Collagen und Objekte umfasst.

Die Ausstellung würdigt die in Berlin und Brandenburg lebende Künstlerin und unabhängige Stimme der DDR, deren Werk lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen war.

Ihre Arbeiten spiegeln ihr Selbstverständnis als Malerin wider und zeigen eine kompromisslose Beobachterin, die sich beständig für soziale Gerechtigkeit einsetzte und sich gegen die Repressionen der SED-Politik engagierte.

Aus über drei Jahrzehnten ihres künstlerischen Schaffens – von Ende der 1950er Jahre bis zu ihrem frühen Tod 1989 – werden rund 150 Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Objekte dieses außergewöhnlichen Werks gezeigt.

In vier Kapiteln beleuchtet die thematisch angelegte Retrospektive Annemirl Bauers Arbeiten, die sich mit Rollenbildern und Geschlechterverhältnissen innerhalb patriarchaler Machtstrukturen, Selbstermächtigung, Menschenrechten, Umweltzerstörung und staatlicher Unterdrückung auseinandersetzen.

  • Kuratiert wird die Schau von Marie Gerbaulet, unterstützt von Luisa Bachmann, in enger Zusammenarbeit mit Amrei Bauer, Nachlassverwalterin und Gründerin sowie Leiterin des Annemirl Bauer Hauses in Niederwerbig, Brandenburg.

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Zusätzliche Informationen
  • Mittwoch - Montag: 10–19 Uhr
  • Dienstag: geschlossen
Termine
September 2026
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