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Top-Veranstaltung

Mit ihrer Performance „We Make Years Out of Hours” verwandelt Lina Lapelytė die historische Halle des Hamburger Bahnhof im Rahmen der zweiten CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens. Bekannt ist Lapelytė für ihre meditativen Werke, in denen sie Klang, Rituale und Arbeit miteinander verbindet. „We Make Years Out of Hours” versteht sich als lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz.

Performance und Ausstellung


Die Ausstellung überschreitet dabei die Grenzen zwischen Skulptur und Performance sowie zwischen Individuum und Kollektiv.
Durch die aktive Einbeziehung des Publikums betont das partizipative Format das Verständnis des offenen Museums, das zugleich das Motto des 30. Jubiläums des Hamburger Bahnhof bildet.

  • Die Ausstellung eröffnet zum Gallery Weekend Berlin.

Zur Künstlerin


Lina Lapelytė (geb. 1984, Kaunas, Litauen) ist Künstlerin und Komponistin, deren Praxis fest in der Performance verankert ist. Sie lebt und arbeitet zwischen Vilnius und London und entwickelt gemeinsam mit professionellen sowie nicht-professionellen Performer*innen kollektive Gesangsaktionen. In diesen hinterfragt sie Systeme des Zum-Schweigen-Bringens und lädt zur Verletzlichkeit ein.

Ihre Werke wurden unter anderem beim Festival d’Automne/Bourse de Commerce in Paris, bei BAM, im MOCA sowie auf der Biennale von Venedig gezeigt. Internationale Bekanntheit erlangte sie insbesondere mit der Oper Sun & Sea, die sie gemeinsam mit Vaiva Grainytė und Rugilė Barzdžiukaitė entwickelte und die 2019 mit dem Goldenen Löwen der Biennale di Venezia ausgezeichnet wurde.


Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms „30 Jahre Hamburger Bahnhof“.
Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens präsentiert das Museum 2026 ein umfangreiches Programm, das einen Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt.
Acht Sonderausstellungen, eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte tragen das Museum weit in den Stadtraum hinaus.
Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist das Wochenende vom 13. bis 15. November, an dem eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen stattfindet und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist.

Die CHANEL Commission im Hamburger Bahnhof ist eine jährlich stattfindende Initiative, die Künstler*innen die Umsetzung großformatiger Projekte ermöglicht. Mit ihrem Umfang und ihrer Vision entstehen künstlerische Neuinterpretationen der ikonischen historischen Halle des Museums mit ihren 2.500 Quadratmetern, die zugleich als Ort des Austauschs mit dem Publikum genutzt wird. Nach Klára Hosnedlová im Jahr 2025 realisiert Lina Lapelytė 2026 die zweite Ausgabe der CHANEL Commission


  • Die CHANEL Commission im Hamburger Bahnhof wird ermöglicht durch CHANEL Culture Fund.
  • Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

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Zusätzliche Informationen
Preisinformationen: Hamburger Bahnhof. Nationalgalerie der Gegenwart + Sonderausstellungen

Preis: 16,00 €

Ermäßigter Preis: 8,00 €
Termine
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