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Zum Jahrestag des 8. Mai 1945

Berlin, 8. Mai 1945, der Krieg ist zu Ende. Das Datum geht als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus in die Geschichte ein. Wer genau hinsieht kann noch heute, 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, überall die Spuren im Stadtbild entdecken. Beispiele sind die Einschusslöcher an der Fassade des Naturkundemuseums oder an der Siegessäule. Im Reichstag finden Sie hinter einer schützenden Glasscheibe die Schriftzüge und Signaturen russischer Soldaten, die sich zwischen Mai 1945 und 1950 an den Wänden des von ihnen gestürmten Gebäudes verewigten.

Aus Anlass des 75ten Jahrestages erinnern zahlreiche Gedenkorte in Berlin mit besonderen Veranstaltungen an den 8 Mai, der 2020 in Berlin auch ein Feiertag ist. Ausgehend von einer großen Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor nehmen die Gedenk- und Symbolorte der Stadt Bezug auf die verschiedenen Aspekte und Geschehnisse von damals. Großflächige Bilddrucke zeugen in den Tagen rund um den 8. Mai am Brandenburger Tor von der Zerstörung Berlins und geben einen Einblick in das städtische Leben der damaligen Zeit. Verschiedene Museen und Gedenkstätten, darunter die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst laden mit Vermittlungsprogrammen dazu ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.