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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrten die beiden Pionierinnen der Négritude-Bewegung Paulette und Jane Nardal nach Martinique zurück. Dort engagierten sie sich in örtlichen feministischen Bewegungen und gründeten die Zeitschrift La Femme dans la Cité (Die Frau in der Stadt, 1945–50).


Die poetische Geste von Autorin Amandine Nana nimmt als ihren Ausgangspunkt die Vorstellung einer „neuen Eva“, die „Schwarz und schön“ ist: „Eve nouvelle / Noire et belle“. Die beiden Schwestern formulierten diesen Ausdruck erstmals im Jahr 1945 in ihrem Gedicht „Ecoute…“, das in der ersten Ausgabe von La Femme dans la Cité veröffentlicht wurde.


Lange Zeit bevor der Slogan „Black is Beautiful“ Anfang der 1960er-Jahre in den USA aufkam, hatten Jane und Paulette damit begonnen, in ihren Schriften Vorstellungen von Schönheit und Schwarzsein zu dekolonisieren und neu zu formulieren. Nanas poetische Geste lässt das Schaffen der beiden in einen Dialog mit historischer und spekulativer ikonografischer Forschung treten und eröffnet eine Schwarze feministische Reflexion, die sich mit der ästhetischen Politik der Négritude der Nardal-Schwestern auseinandersetzt.


Das Projekt stellt die ästhetische und politische Frage nach Schwarzer Schönheit und ihrem Bestreben, die Menschlichkeit und kulturelle Identität des Schwarzen Subjekts wiederherzustellen, in den Mittelpunkt der Geschichte der Négritude.


  • Auf Französisch und Englisch
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