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Lesung und Gespräch über Poesie, Repression, Widerstand und Exil

Der iranische Dichter Mehdi Mousavi kommt am Mittwoch, 11. November 2026, mit Protest Literature 2 nach Berlin. Der Abend im subkontinent in Neukölln verbindet eine Lesung mit einem Gespräch über Literatur, Widerstand und politische Teilhabe.


Mousavi liest aus The Last Kiss, seiner zweisprachigen persisch-englischen Gedichtsammlung. Anschließend spricht er mit Prof. Dr. Dirk Wiemann, Professor für Englische Literatur an der Universität Potsdam. Im Mittelpunkt stehen das Leben unter Repression im Iran, Inhaftierung und Zensur, Protest, Exil und Zugehörigkeit sowie die Erfahrung, nach einer erzwungenen Ausreise eine neue Heimat aufzubauen.


Mehdi Mousavi ist Begründer der iranischen Postmodern-Ghazal-Bewegung. Aufgrund seiner literarischen Arbeit wurde er zu neun Jahren Haft und 99 Peitschenhieben verurteilt. Er war inhaftiert, floh später aus dem Iran und kam schließlich als ICORN-Autor nach Norwegen.


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Protest Literature, die das Verhältnis von Literatur, Widerstand und politischer Beteiligung beleuchtet. Die Lesungen finden auf Persisch (Farsi) und Englisch statt. Im Anschluss gibt es ein Gespräch und eine Diskussion.

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