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Wenn Temperamente aufeinandertreffen. Liebermann und Slevogt in der Akademie der Künste

Zwanzig Jahre Altersunterschied, zwei grundverschiedene Charaktere und ihre Wege kreuzten sich dennoch immer wieder: Max Liebermann (1847–1935) und Max Slevogt (1868–1932) gelten heute neben Lovis Corinth (1858–1925) als die bedeutendsten Vertreter des Impressionismus in Deutschland und Wegbereiter der Moderne.


Weniger bekannt ist Liebermann als versierter Netzwerker, der die deutsche Kulturlandschaft über Jahrzehnte wesentlich prägte. In politisch hochbewegten Zeiten erlangte er das höchste kulturpolitische Amt des Akademiepräsidenten. Wie hatte er das geschafft? Und welchen Weg ging Slevogt, als er 1914 in die Akademie aufgenommen wurde und ab 1917 ein eigenes Meisteratelier leitete?


Diesen Fragen gehen gemeinsam zwei Kennerinnen der Akademiegeschichte im offenen Gespräch nach:


Dr. Anke Matelowski (Archiv Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, Expertin für die Berliner Secession) und Dr. Ulrike Möhlenbeck (Historisches Archiv der Akademie der Künste, Berlin, Expertin für die Preußische Akademie der Künste).


Nach kurzen Impulsen diskutieren die beiden Expertinnen gemeinsam mit der Ausstellungskuratorin Viktoria Bernadette Krieger über entscheidende Momente des Erfolgs und der Widerstände. Die Beteiligung des Publikums und Fragen sind herzlich willkommen.


Im Anschluss its das Publikum zu einem Glas Wein eingeladen.


  • Beginn: 18.30 Uhr
  • Einlass: 17.30 Uhr


Tipp: Kommen Sie gerne etwas früher, denn die Ausstellung „Auf zu neuen Werken! Max Slevogt, Bruno Cassirer und Max Liebermann“ wird als Einstimmung auf den Abend ab 17.30 Uhr bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet sein.

Zusätzliche Informationen
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