Dabei geht es um die Frage, wie Erfahrungen von Teilung und Wandel, unterschiedliche Lebenswirklichkeiten und gesellschaftliche Vorstellungen bis heute wirken – und was Menschen in Deutschland und Europa verbindet.
Mit Dr. Andreas Möller und Alina Herbing kommen zwei Autoren ins Gespräch, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven intensiv mit dem ländlichen Raum und dem Verhältnis zwischen Stadt und Land beschäftigen.
Andreas Möller, Kommunikationsmanager und Autor des aktuellen Sachbuchs „Die Unterschätzten. Warum sich unsere Zukunft auf dem Land entscheidet“ (2026), befasst sich mit der wachsenden Entfremdung zwischen Stadt und Land, der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Landwirtschaft und der Bedeutung ländlicher Räume für die Zukunft.
Die Schriftstellerin Alina Herbing, aufgewachsen im mecklenburgischen Grenzgebiet, zeichnet in ihren Romanen „Niemand ist bei den Kälbern“ und „Tiere, vor denen man Angst haben muss“ ein vielschichtiges Bild des Lebens auf dem Land. Ihre Geschichten erzählen von den Umbrüchen der Nachwendezeit, von Lebensperspektiven und dem Spannungsverhältnis zwischen ländlicher Realität und gesellschaftlichen Vorstellungen.
Das Gespräch, moderiert von Catarina Zanner (rbb), findet an geschichtsträchtigem Ort statt: An der Bernauer Straße, wo auf dem ehemaligen Grenzstreifen heute der Roggen wächst, der Ursprung und weiterhin Grundlage und Symbol für das Projekt FriedensBrot ist.
Der Verein verbindet mit seiner Arbeit die Erinnerung an die Überwindung der deutschen und europäischen Teilung mit dem Engagement für Frieden, europäische Verständigung und die Bedeutung einer nachhaltigen Landwirtschaft.
- Anmeldungen sind weiterhin möglich, auch Kurzentschlossene sind willkommen.
- Kontakt: sekretariat@friedensbrot.eu
Zusätzliche Informationen
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