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Konferenz | Vortrag | Gespräch | Performance | Film

Die zweitägige Konferenz im Rahmen der Ausstellung „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“ widmet sich mit Vorträgen, Gesprächen, Lecture Performances und einem Filmprogramm der internationalen medialen Rezeption der Nachkriegsmoderne während des Kalten Krieges und beleuchtet die Perspektive aus Ost und West.


Vortrag, Gespräch und Filmprogramm mit u. a. Anh-Linh Ngo, Thomas Flierl, Robert K. Huber, Christoph Rauhut, Paul Sigel, Sandra Wagner-Conzelmann, Florian Wüst.

Programm am Freitag, 6.11.


18.30–21 Uhr

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache, mit KI-gestützter Simultanübersetzung in englischer Sprache, statt.


18.30 Uhr

Grußworte

Anh-Linh Ngo (Vizepräsident der Akademie der Künste) und Dr. Christoph Rauhut (Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamts Berlin)


19 Uhr

Einführung

Sandra Wagner-Conzelmann, Thomas Flierl, Paul Sigel, Robert K. Huber


19.30 Uhr

Stadt der Körper

Filmcollage mit Kurzfilmen und Filmausschnitten von u. a. Sven Boeck, Hans Cürlis, Gitta Nickel und Marta Popivoda, zusammengestellt von Florian Wüst

Ausgehend von der Stalinallee, Bauabschnitt II, und dem Hansaviertel kombiniert die filmische Collage eine Vielzahl von Perspektiven auf Geschichte und Gesellschaft, Mensch und Architektur, Abriss und Neubau in Ost und West.


20.30 Uhr

Gespräch

Marta Popivoda und Florian Wüst, moderiert von Paul Sigel (in englischer Sprache)


Die internationale Tagung „Im Blick der Anderen. In the View of Others: Berlin. The International Discourse on European Postwar Modernism“ widmet sich der internationalen medialen Rezeption der Nachkriegsmoderne während des Kalten Krieges – ausgehend von den Berichterstattungen zur Karl-Marx-Allee im ehemaligen Ost-Berlin und den Bauten der Interbau 1957 im ehemaligen West-Berlin.

Die Architektur- und Stadtgeschichtsschreibung nutzte die politische Blockbildung nach dem Zweiten Weltkrieg meist als wichtigen Bezugsrahmen für die Darstellung der Wiederaufbaudiskussionen der Nachkriegsmoderne. Aus dem Blick geriet dabei die Frage, inwieweit herausgehobene Projekte des Wiederaufbaus auch blockübergreifend rezipiert wurden und inwieweit diese in den berichtenden Ländern zu den jeweiligen Moderne-Diskursen in Architektur und Städtebau beigetragen haben.


Das vom Landesdenkmalamt Berlin seit Februar 2023 und bis Juni 2025 geförderte Forschungsprojekt hat einen umfassenden Überblick der blockübergreifenden Berichterstattung zur Karl-Marx-Allee I und II und der Interbau erstellt. Hierzu wurden für zehn Länder Recherchen durchgeführt. Für den westlichen „Block“ wurden die USA, England, Frankreich, Italien und Dänemark ausgewählt. Für den „Ostblock“ stehen die Länder UdSSR, Polen und Ungarn; die blockfreien und neutralen Staaten vertreten Schweden und Jugoslawien.


Für jedes dieser Länder wurden umfangreiche Recherchen in Fachzeitschriften, Tageszeitungen und zeitgenössischen Publikationen angestellt. Die Beiträge der Tagung stellt die teils sehr überraschenden Ergebnisse der Recherchen vor. Ergänzt werden die wissenschaftlichen Vorträge durch ein von Florian Wüst kuratiertes Filmprogramm und eine Lecture Performance der ukrainischen Gruppe DENEDE.


Ein Projekt der Forschungsgruppe Dr. Sandra Wagner-Conzelmann, Dr. Thomas Flierl, Dr. Paul Sigel, Robert K. Huber in Kooperation mit der Sektion Baukunst der Akademie der Künste.


Gefördert von der Wüstenrot Stiftung und in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin und ETOM NEB Lab

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