Jubiläumswochenende
Die Nacht durchmachen im Hamburger Bahnhof
Nächtliche Ausstellungsrundgänge, eine Vinyl Listening Night, Filme, Pyjamaführungen, und vieles mehr bietet der Hamburger Bahnhof zu seinem 30. Geburtstag von Samstag, 14. November, 11 Uhr bis Sonntag, 15. November, 18 Uhr.
Am 3. November 1996 öffnete der Hamburger Bahnhof seine Türen als Berliner Museum für zeitgenössische Kunst. 30 Jahre später lädt das Museum sein Publikum zu einem Jubiläumswochenende mit Künstler:innen und Weggefährt:innen ein. Das Museum ist durchgehend bei freiem Eintritt geöffnet.
Werkgespräche und Ausstellungsrundgänge, eine Vinyl Listening Night mit Schallplatten aus der Sammlung des Museums, nächtliche Performances mit Lina Lapelytės Performer:innen in der historischen Halle sowie ein nächtliches Filmprogramm mit Filmen von Ryuichi Sakamoto, Anne Imhof und Wim Wenders ermöglichen den Besucher:innen zum 30. Jubiläum einen neuen Blick auf den Hamburger Bahnhof.
Die Unendliche Führung, eine 30-stündige Tour führt ununterbrochen durch das Haus und seine Ausstellungen. Das offene Atelier in den Rieckhallen bietet rund um die Uhr unterschiedliche Formate für Bauende, Bewegliche, Faule, Träumer:innen, Nachteulen und Frühaufsteher:innen. In der Education Lounge stehen Zelte zum Campen und Spielen, die nachts als Ruheraum zum Schlafen im Museum dienen.
Am Sonntagmorgen lädt eine Pyjamaführung dazu ein, das Museum im Schlafanzug zu erkunden.
Das Jubiläumswochenende ist auch ein großer Dank an die bisherigen Künstler*innen der Sammlung und Ausstellungen und an das Publikum des Hamburger Bahnhof. Musik, Performances, Filme und Rundgänge schlagen einen Bogen von 1996 bis in die Gegenwart und erkunden die Ausstellungen und die Geschichte des Hauses.
Zum Jubiläumswochenende können Besucher:innen über 30 Stunden lang durchgehend die laufenden Sonderausstellungen Sophie Calle (13.11.2026 bis 2.5.2027), Next Door. Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson, Tomás Saraceno (bis 27. Juni 2027), Ryuichi Sakamoto | seeing sound, hearing time (bis 20.6.2027), [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter (bis 14.3.2027), Shilpa Gupta (bis 3.1.2027) und Lina Lapelytė (bis 10.1.2027) sowie die Sammlungsausstellungen Joseph Beuys. Werke aus der Nationalgalerie und Tausendmal Berlin kostenlos besuchen.
PROGRAMM
Das Museum ist mit allen Ausstellungen ab Samstag, 14.11.2026, 11 Uhr bis Sonntag, 15.11.2026, 18 Uhr durchgehend geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 14. November 2026
Unendliche Führung: Die 30-stündige Tour führt ab 11 Uhr ununterbrochen durch den Hamburger Bahnhof und durch die Ausstellungen.
Rieckhallenatelier: Das offene Atelier hat 30 Stunden geöffnet für Bewegliche, für Faule, für Träumer, für Nachteulen, für Frühaufsteher, für Präzise, für…In der Education Lounge im H4 stehen kleine Zelte, die zum Campen und Spielen genutzt werden können. Macht es euch im Museum gemütlich!
11 – 18 Uhr
Wirklich? Erzähl!: Welche Geschichte kennt Ihr über den Hamburger Bahnhof? Von mündlichen Überlieferungen, kleine oder große Anekdoten
bis zum Tratsch und Quatsch: Wir hören, sammeln und finden einen Raum dafür im Museum; Ort: Historischer Übergang West
12 Uhr
Eröffnung „30 Jahre – 30 Stunden“ mit dem Konzerthaus Brass Berlin - Musiker*innen des Konzerthausorchesters Berlin
14 Uhr
Curators Tour: durch die Ausstellung „Sophie Calle. Is It Better?“ mit Lisa Hörstmann, Kuratorin, Hamburger Bahnhhof (DE)
16 Uhr
Curators Tour: durch die Ausstellung „Sophie Calle. Is It Better?“ mit Lisa Hörstmann, Kuratorin, Hamburger Bahnhof (EN)
17 Uhr
Curators Tour: durch die Ausstellung „Next Door. Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson, Tomás Saraceno“ mit Ulya Soley, Kuratorin, Hamburger Bahnhof (EN)
19 Uhr
Werkgespräch zu Susan Phillips „East by West“ 2025 mit Sven Beckstette, Kurator, Hamburger Bahnhof
21 – 2 Uhr
Hamburger Bahnhof x Pastiche: Art of Vinyl Listening Night
Der Hamburger Bahnhof besitzt einen umfangreichen Bestand an Schallplatten von Künstler*innen. Ausgehend von dieser Sammlung steht bei Art of Vinyl Listening Night das gemeinschaftliche Hörerlebnis von Schallplatten im Mittelpunkt. Hierfür kooperiert der Hamburger Bahnhof mit dem Hi-Fi-Raum Pastiche aus Neukölln. Nach einem Set aus der Sammlung des Hamburger Bahnhof stellen Billy Caso und afrodisiac von Pastiche in einem zweistündigen Programm die musikalische Bandbreite ihres Ortes sowie ihren Ansatz eines bewussten Hörens vor. Mit Sven Beckstette und Charlotte Knaup, Kurator*innen, Hamburger Bahnhof, Ort: Forum Hamburger Bahnhof.
22 – 1 Uhr
Lina Lapelytės Performer*innen tanzen durch die Nacht in der Histori-schen Halle des Hamburger Bahnhof.
Sonntag, 15. November 2026
Unendliche Führung: Die 30-stündige Tour führt ununterbrochen durch den Hamburger Bahnhof und die Ausstellungen.
Rieckhallenatelier: Das offene Atelier hat 30 Stunden geöffnet für Bewegliche, für Faule, für Träumer, für Nachteulen, für Frühaufsteher, für Präzise, für…In der Education Lounge im H4 stehen kleine Zelte, die zum Campen und Spielen genutzt werden können. Macht es euch im Museum gemütlich!
1 – 5.30 Uhr
Filmprogramm Nachts im Museum mit Filmen von Ryuichi Sakamoto, Anne Imhof und Wim Wenders
1 Uhr
Ryuichi Sakamoto: async at the Park Avenue Armory (2018); Regie: Stephen Nomura Schible; Dauer: 65 Min.
Zur ersten Einzelausstellung des Oscar-Preisträgers Ryuichi Sakamoto in Europa wird im Rahmen von „30 Jahre – 30 Stunden“ der Konzertfilm „async“ von Stephen Nomura Schible, aufgenommen in der New Yorker Park Avenue Armory, gezeigt.
2.15 Uhr
Anne Imhof: Maria (2002); Dauer 10:33 min; Work (2003); Dauer 21:32 min; Misfits (2002); Dauer 15:51 min; Zebra (2002); Dauer 19:03 min
Die Videoarbeiten zeigen Archivmaterial aus Anne Imhofs Anfangszeit als Künstlerin, als sie in Frankfurt in einem besetzen Haus mit Künstler*Innen, Schauspieler*Innen und Tänzer*Innen zusammenwohnte.
3.30 Uhr
Der Himmel über Berlin (1987); Regie: Wim Wenders; Dauer: 128 min
2001 zeigte der Hamburger Bahnhof Wim Wenders Einzelausstellung „Bilder von der Oberfläche der Erde". „30 Jahre – 30 Stunden“ zeigt eines seiner filmischen Werke, das untrennbar mit der Stadt verbunden ist.
11 – 18 Uhr
Wirklich? Erzähl!: Welche Geschichte kennt Ihr über den Hamburger Bahnhof? Von mündlichen Überlieferungen, kleine oder große Anekdoten bis zum Tratsch und Quatsch: Wir hören, sammeln und finden einen Raum dafür im Museum; Ort: Historischer Übergang West;
9 Uhr
Pyjama-Führung, altersübergreifend: Aus dem Bett und ins Museum!
Fühlt euch wie zu Hause und kommt im Schlafanzug mit der Führung mit.
Hausschuhe nicht vergessen.
11 Uhr
Werkgespräch zu „Something In and On Something Else“ (2024) von Claudia Wieser mit Catharina Gebbers, Kuratorin, Hamburger Bahnhof (DE)
12 Uhr
Werkgespräch zu „The Right to be Lazy“ (2007/2009 fortlaufend) von John Knight mit Alice Koegel, Kuratorin, Hamburger Bahnhof
14 Uhr
Curators Tour durch die Ausstellung „Next Door. Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson, Tomás Saraceno“ mit Ulya Soley, Kuratorin, Hamburger Bahnhof (EN)
16 Uhr
Werkgespräch zu der Lichtinstallation von Dan Flavin, die der Künstler 1996 zur Eröffnung des Hamburger Bahnhofs schuf und als immanenten Bestandteil des Hauses konzipierte. Mit Andrea Sartorius, Restauratorin, Hamburger Bahnhof.
16.30 Uhr
Curators Tour durch die Ausstellung „Tausendmal Berlin“ mit Charlotte Knaup, Kuratorin, Hamburger Bahnhof
- Anmeldung zu den Werkgesprächen und Führungen vor Ort am Infotisch.
Zusätzliche Informationen
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