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BANG! ist ein “krachendes”, rebellisches Duett zweier Frauen an der Schnittstelle zwischen Straße und Zuhause, politischer Spannung und Handlungsmacht, Wut und Intimität, Überwachung und Solidarität, Kontrolle und Vertrauen.


Es ist von zwei Handlungen getragen: Dem Topf- und Pfannenschlagen als transnationale historische Form des politischen Protests und dem “bed dancing”, welches diese Performance als zeitgenössische Form politischer Verarbeitung und Transformation in den Raum stellt.


Die Performance ist eine choreografische Recherche und Antwort darauf, wie Küche und Bett aus feministischen Perspektiven besetzt bzw. aktiviert werden können, um politische Solidarität, Haltung und Statements zu entwickeln und zu verarbeiten.

Angesichts verschwindender Möglichkeiten, Unbehagen, Empörung und Unzufriedenheit im öffentlichen Raum gegenüber politischen Autoritäten zum Ausdruck zu bringen, stellt sich die Frage, wie diese öffentliche Stimmung verarbeitet und kanalisiert werden kann.


Was bedeutet „Bett“ in Abwesenheit von Ruhe und Komfort – und was kann es in einer sozio-politischen Krise bieten? Welche Protestformen können Menschen entwickeln, wenn öffentliche Demonstrationen kriminalisiert werden und Demonstrierende mit Strafverfolgungsandrohung konfrontiert werden?


In BANG! wird ein künstlerischer Raum für das Potenzial und die Grenzen gewaltfreier Protestformen geschaffen und gleichzeitig die Notwendigkeit betont, transnationale Zusammenarbeit, Interdependenz und Solidarität in Zeiten globaler Konflikte und zunehmender rechtsextremer, populistischer Politik zu stärken.

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