Die Orestie des Aischylos ist die einzige vollständig erhaltene antike Tragödientrilogie und erzählt vom Fluch des Hauses Atreus: von Agamemnons Rückkehr aus Troja, seiner Ermordung durch Klytaimnestra und der Rache des Sohnes Orest.
Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie einen historischen und politischen Übergang dramatisiert: von Blutrache, Familienfluch und göttlicher Vergeltung hin zu Gericht, Öffentlichkeit und demokratischer Rechtsprechung. Bis heute gilt sie deshalb als Gründungstext des europäischen Theaters — und als Stück über die fragile Erfindung von Recht.
Die ungarische Regisseurin Ildikó Gáspár kehrt gemeinsam mit ihrem Team nach Die Marquise von O. und – ans DT zurück.
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Ildikó Gáspár
Termine
Februar 2027
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