von Iván Ruge
Angestiftet von der ewigen Wiederkehr der sophoklesschen Antigone und unter dem Eindruck der brutalen Ereignisse weltweit eskalierender Konflikte unternimmt eine Gruppe junger Theaterschaffender den paradoxen Versuch, Antigone gerade dadurch am Leben zu halten, dass man sie endlich verrotten lässt.
Wenn die Geschichte längst Wirklichkeit geworden ist – welchen Sinn hat es dann noch, sie zu wiederholen? Und wenn die Welt selbst zum Theater des Tötens wird – was kann Theater dann noch sein?
Dieser persönliche, körperliche Abend über Theater, Tod, Krise, Erinnerung und Widerstand ist im Rahmen des Hamburger Nachwuchsfestivals KIEZSTÜRMER entstanden.
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