Veranstaltungsreihe "Geschichte im Konflikt. Sowjetische Mythen"
Zum Auftakt lädt das Museum Berlin-Karlshorst zu folgender Abendveranstaltung ein:
Vom Sinn und Nutzen von Mythen in der sowjetischen Geschichte
in der Veranstaltungsreihe
Geschichte im Konflikt. Sowjetische Mythen
am Dienstag, den 6. Oktober 2026, um 19 Uhr
im Museum Berlin-Karlshorst
mit
- Dr. Irina Scherbakowa und
- Prof. Dr. Klaus Gestwa,
- Dr. Jörg Morré (Moderation)
Mythen prägen die Erinnerung an Geschichte – und können gezielt für politische Deutungen genutzt werden. Zum Auftakt der Reihe „Geschichte im Konflikt. Sowjetische Mythen“ geht es um die Rolle historischer Mythen in Russland und der Sowjetunion.
Wie entstehen solche Mythen, wie verändern sie sich und wie werden sie von staatlicher Geschichtspolitik aufgegriffen? Welche Bedeutung haben sie insbesondere in der Putin-Ära?
Irina Scherbakowa und Klaus Gestwa diskutieren über historische Kontinuitäten, politische Instrumentalisierungen und die Wirkung von Mythen bis in die Gegenwart.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@museum-karlshorst.de.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Veranstaltungen in der Reihe „Geschichte im Konflikt. Sowjetische Mythen“:
10. November 2026 | 19 Uhr
Durchhalten bis zum Sieg und darüber hinaus. Der „Große Vaterländische Krieg“
11. Dezember 2026 | 19 Uhr
Helden braucht das Land. „Panfilowzy“ oder wie der Sieg erzählt wird
12. Januar 2027 | 19 Uhr
Vom Sieger zum Opfer. Der „Genozid am sowjetischen Volk“
13. Februar 2027 | 19 Uhr
„Befreiung Europas vom Faschismus“. Was könnte daran falsch sein?
14. März 2027 | 19 Uhr
Den Sieg markieren. Die Erstürmung des Reichstagsgebäudes
- An einzelnen Abenden wird es eine Simultanübersetzung geben.
Zusätzliche Informationen
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