Buchpräsentation in der Reihe „Zeitgeschichte im Dialog“
Ein Vorhaben, das viele Fragen aufwarf: Wie führt man eine gemeinsame Sprache ein, die es der Menschheit ermöglicht, zu einer Einheit zusammenzufinden? Lassen sich Kinder und Jugendliche zu Weltbürgern erziehen? Wie soll eine künftige Weltregierung die Loyalität ihrer Beamten gewinnen, wenn diese gleichzeitig ihren Herkunftsländern verpflichtet sind?
Der Historiker Malte König untersucht in „Kosmopolitismus in der Praxis. Weltbürgertum auf dem Prüfstein des Handelns 1919–1939“ (2025) die Handlungswirksamkeit kosmopolitischen Gedankenguts in der europäischen Politik der Zwischenkriegszeit. Nicht die Utopien stehen im Zentrum, sondern die konkrete Umsetzung des Kosmopolitismus in den Feldern Kommunikation, Erziehung, gelebte Weltgemeinschaft, Menschenrechte und Völkerbund.
Auf die Vorstellung des Buches durch Malte König folgt ein Kommentar von Isabella Löhr (Freie Universität Berlin). Die anschließende Diskussion wird von Dierk Hoffmann (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin) moderiert.
- Eintritt frei. Eine Anmeldung wird erbeten.
- Die Veranstaltung wird im Anschluss als Podcast zum Nachhören zur Verfügung gestellt.
- In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin.
Zusätzliche Informationen
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