Eröffnung der neuen Sonderausstellung zu Susanne Kerckhoff – mit einer Lesung von Peter Wawerzinek und Musik von Rex Joswig
Die Ausstellung erschließt diese Serie erstmals systematisch. Sie folgt dabei Kerckhoffs eigener Überzeugung, dass Veränderung nur über Sprache zu erreichen sei: Berlin war kurz nach Kriegsende Schauplatz einer noch offenen Zukunft, und die Sprache war der Ort, an dem über diese Zukunft und über den Umgang mit der Vergangenheit gestritten wurde.
Fünf Künstlerinnen und Künstler haben eigens für die Ausstellung Arbeiten entwickelt: Jeanno Gaussi, likabari a.k.a. Melika Akbari, Eric Meier, Peter Wawerzinek und Jens-Karsten Stoll.
Bildende Kunst, Komposition und eine literarische Intervention treffen auf Kerckhoffs Texte – aus je eigenen Biografien, Erfahrungen und Techniken heraus.
Zur Eröffnung liest Peter Wawerzinek aus „Schreibarbeit", dem Text, den er über seine Auseinandersetzung mit Kerckhoffs Briefroman „Berliner Briefe" geschrieben hat.
Wie sie arbeitet er an der Frage, wie man Zeugnis ablegt, ohne sich dabei zu schonen. Rex Joswig, seit den späten Achtzigern Sänger von Herbst in Peking, begleitet den Abend mit Sound.
- Kuratiert von Heike Albrecht, die sich seit 2023 mit Kerckhoffs Werk beschäftigt.
- Kuratorische Mitarbeit: Camille Compere.
- Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
| |
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|