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fünfte Ausgabe der Festivalreihe „PERFORM!“

„Hard Play“ ist eine choreografische Analyse von Kinderspielen. Miriam Kongstad untersucht in ihrem Werk, wie wir von klein auf darauf trainiert werden, (Geschlechts-)Identitäten und soziale Normen zu akzeptieren und wiederzugeben.


Das Stück ist als Duett konzipiert und verbindet die körperlichen Bewegungen der Darstellerin mit einer Live-Klanglandschaft der Musikerin Heva Vaupel. Im Mittelpunkt der Choreografie steht ein 1,5 Meter langer Zopf, der am Haar der Darstellerin befestigt ist und sich symbolisch in verschiedene Objekte verwandelt, die üblicherweise mit Kinderspielen assoziiert werden, wie beispielsweise das Haar einer Prinzessin, eine


Hundeleine, ein Lasso, ein Springseil und eine Peitsche.

Miriam Kongstad (*1991, Dänemark) ist Choreografin und bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen. Sie wurde am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) als Choreografin ausgebildet und schloss 2020 ein MFA-Studium in Bildender Kunst am Sandberg Institute Amsterdam ab. Ihre Praxis kreist um Körperlichkeit, Identität und gesellschaftliche Normen und materialisiert sich in Bildern, Installationen, Performance, Skulptur und Sound. Arbeiten Kongstads waren u.a. am Centre Pompidou, Paris, in der Bergen Kunsthall und bei der Gwangju Biennale zu sehen.


Ort: Terrasse Neue Nationalgalerie

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September 2026
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