Vier Kinos, ein brandneues Forum für Sex, Medien, Kunst und Kultur sowie ein sehr „sauberer“ Eröffnungsfilm
Seit über zwei Jahrzehnten steht das PFFB für sexpositives, feministisches und queeres Kino – mit einem Programm, das sexuelle Normierungen, patriarchale Strukturen und Zensur immer wieder herausfordert – und das mit einen mutigen, grenzüberschreitenden Film nach dem anderen.
Das Festival wächst weiter: Neben den langjährigen Spielstätten Moviemento, Babylon Kreuzberg und Colosseum kommt in diesem Jahr mit dem Kino Central in Mitte, im Hof des Haus Schwarzenberg, eine vierte Spielstätte hinzu.
Schon vor dem offiziellen Festivalstart wird es einen Vorgeschmack geben: Am 19. Oktober läutet MonGay Foreplay im Kino International die Festivalwoche ein – mit einer kuratierten Auswahl queerer Filme aus dem diesjährigen Programm und einer kurzen Einführung, die Lust auf mehr macht. (Tickets sind hier erhältlich.)
Das 21. Pornfilmfestival Berlin eröffnet am 20. Oktober um 20:00 Uhr im Colosseum mit Ratchapoom Boonbunchachokes herrlich schräger „A Useful Ghost" – der Geschichte eines Mannes, dessen verstorbene Ehefrau als Geist in seinem Staubsauger Zuflucht findet und sich davon ihre Ehe nicht kaputt machen lassen will. Eine bissige, witzige Satire über Klasse, Liebe, Sex und Trauer, ausgezeichnet mit dem Preis der Semaine de la Critique in Cannes. Wer zum Film kommt, kann im Anschluss gleich bei der Opening-Party im Colosseum-Foyer angemessen schmutzig werden – Party ab 22:00 Uhr, Eintritt frei.
Zum Festivalabschluss: „Fucking Different Generations", zeigen wir das neuste Kapitel in Kristian Petersens langjähriger „Fucking-Different"-Reihe, die seit zwei Jahrzehnten queere Filmschaffende über Generationen- und Erfahrungsgrenzen hinweg zusammenbringt, um Stereotype von innen heraus aufzubrechen. Diese Episode bringt queere Menschen unterschiedlicher Generationen ins Gespräch – und nimmt die Vorurteile auseinander, die sie übereinander hegen. Der Regisseur sowie viele Protagonist:innen werden vor Ort im Kino sein.
Weitere Informationen zum vollständigen Programm, zu Gästen und zum Ticketverkauf folgen in Kürze.
Verkaufsstart für Online-Tickets: 1. Oktober.
Festivaldaten:
20.–25. Oktober 2026
Preview: MonGay Foreplay, 19. Oktober, Kino International
Spielstätten: Moviemento, Babylon Kreuzberg, Colosseum, Kino Central
Ebenfalls wieder dabei: das Adult Industry Forum (AIF), die professionelle Konferenz- und Networking-Plattform des Festivals für die Branche und Filmschaffende, am 20. und 21. Oktober.
AIF: 20.–21. Oktober
Neu in diesem Jahr: S*MAC – Sex, Media, Arts & Culture öffnet am 23. und 24. Oktober im TAK, Theater Aufbau Kreuzberg, seine Türen. Als neues zweitägiges Format bringt S*MAC Sexarbeiter:innen, Sexualpädagog:innen, Intimacy-Expert:innen, Künstler:innen, Kreative und Community-Organisator:innen zusammen – für zwei Tage voller Austausch, Bildung und kreativer Erkundung: Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge und Lesungen, Performances sowie Kooperationen mit Magazinen, Institutionen und der Wissenschaft, dazu ein Showroom. Im Zentrum steht die Frage, wie Sex und Sexualität unsere Art zu verbinden, zu fühlen, uns auszudrücken und uns durch die Welt zu bewegen, prägen. Offen für alle Neugierigen – kein Fachpublikum-Pass nötig.
S*MAC Forum: 23.–24. Oktober, TAK
Zusätzliche Informationen
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