Im Zentrum der Ausstellung steht eine Frage, die weit über das Material hinausgeht: Was tragen wir mit uns, wenn Zeit vergeht und Dinge zerfallen? Was lassen wir los?
Seit 2021 entwickelt Știrbu eigene Rezepturen aus verworfenen und organischen Stoffen – Kaffeesatz, Eierschale, Algen, Papier, getrocknete Blätter, Kupfer –, die sie durch Oxidation, Kristallisation, Trocknung und Verfall transformieren lässt.
Die Künstlerin setzt die Ausgangsbedingungen; Zeit und Natur vollenden das Werk.
„Jede Serie beginnt mit einer Frage, und das Material ist die Art, wie ich sie offenhalte", sagt Știrbu.
„Ich schaffe Umgebungen, die zu einem Ort werden, um zu untersuchen, was ein Bruch hinterlässt – und was der Wahrnehmung verborgen bleibt?;
Kurator Sergio Gomez (33 Contemporary Gallery, Miami) sagt: „Oana Știrbus Arbeiten werden zu Zeugnissen der Transformation und bewegen sich zwischen Skulptur, Malerei, wissenschaftlichem Experiment und archäologischem Artefakt";
Știrbus Praxis bewegt sich zwischen Installation, Malerei und zeitbasierten organischen Prozessen.
Ihr Hintergrund in klinischer Psychologie prägt einen Zugang, der das Kunstwerk als Ort der Untersuchung begreift.
Weitere Termine:
Am 10. September um 18 Uhr findet der Dialog offen für das Publikum statt:
"What is Carried? - a conversation between matter and psyche" zwischen der Künstlerin und der Psychoanylytiker Cătălin Știrbu.
Am 13. September, 18 Uhr, findet eine Führung mit Künstlergespräch mit Oana Știrbu statt – ihr letzter Termin vor Ort.
Zusätzlich wird ein Workshop (für Kinder und Erwachsene) rund um die Arbeitsweise der Künstlerin angeboten.
Der genaue Termin für den Workshop wird laufend auf projekteflora.org aktualisiert.
Eintritt frei.
Führung & Künstlergespräch (10./ 13. Sept.): 10 € auf Spendenbasis.
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