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Wenn der Erdschatten den Mond trifft

Am 28. August ist ab 3:22 Uhr (MESZ) eine partielle Mondfinsternis auch von Berlin aus zu beobachten. Mit Veranstaltungen wie der »Sternstunde« bietet die Stiftung Planetarium Berlin spannende Einblicke und Hintergrundinformationen zu diesem besonderen Himmelsereignis.

In den frühen Morgenstunden des 28. August 2026 ist in Mitteleuropa bei klarem Himmel der erste Teil einer partiellen Mondfinsternis zu beobachten.

Die Mondfinsternis startet gegen 3:22 Uhr MESZ mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Um 4:34 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein und erreicht um 6:13 Uhr seine größte Verfinsterung: 96,2% der Mondfläche liegen im Schatten. Damit ist der Höhepunkt der partiellen Mondfinsternis kurz vor Monduntergang in Mitteleuropa zu erleben. Der Mond geht um 6:17 Uhr unter, während gleichzeitig die Sonne aufgeht, weshalb die Mondfinsternis hierzulande nur bis kurz nach ihrer größten Verfinsterung beobachtet werden kann. Der Austritt aus dem Kernschatten um 7:52 Uhr sowie aus dem Halbschatten um 9:04 Uhr erfolgen erst, nachdem der Mond in Berlin bereits untergegangen ist. Im Zeiss-Großplanetarium und der Archenhold-Sternwarte können Interessierte spannende Hintergrundinformationen zu diesem Himmelsphänomen in Veranstaltungen wie der nahezu täglich stattfindenden »Sternstunde« erfahren.

Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond zum Zeitpunkt des Vollmonds auf einer Linie liegen und der Mond ganz oder teilweise durch den Schatten der Erde wandert. Dabei wird zwischen Halbschatten-, partieller und totaler Verfinsterung unterschieden. Im Halbschatten erscheint der Mond lediglich abgeschwächt, in der partiellen Phase liegt er zum Teil, bei Totalität vollständig, im Kernschatten der Erde, erscheint aber durch das in der Erdatmosphäre gebrochene und gestreute langwellige Sonnenlicht kupferrot. Am 28. August handelt es sich um eine partielle Finsternis. Die nächste Mondfinsternis ist eine Halbschatten-Mondfinsternis am 20./21. Februar 2027. Die nächste Gelegenheit, eine partielle Mondfinsternis von Europa aus zu beobachten, bietet sich erst wieder am 12. Januar 2028.

»Eine partielle Mondfinsternis ist ein faszinierendes Naturschauspiel, das auf wunderbare Weise die Dynamik und Schönheit unseres Sonnensystems sichtbar macht. Besucherinnen und Besucher können das Himmelsschauspiel selbst beobachten sowie in unseren Veranstaltungen spannende Hintergrundinformationen darüber erfahren«, so Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium

Berlin.

Die Stiftung Planetarium Berlin vereint die astronomischen Einrichtungen der Hauptstadt. Die Archenhold-Sternwarte sowie die Wilhelm-Foerster-Sternwarte zählen zu den traditionsreichsten Volkssternwarten Deutschlands, während das Planetarium am Insulaner und das Zeiss-Großplanetarium als modernste Wissenschaftstheater Europas relevante und innovative Vermittlungsformen anbieten. Angebote wie die für den Deutschen Radiopreis nominierte Radiosendung »Cosmorama« von Vorstand Tim Florian Horn, der für den Grimme Online Award nominierte Kinderpodcast »Abgespaced«, der millionenfach gestreamte Podcast »Einschlafen mit Weltall« sowie die bundesweit organisierte Lange Nacht der Astronomie begeistern auch über die Grenzen der Hauptstadt hinaus für den Kosmos.

Im Zeiss-Großplanetarium und der Archenhold-Sternwarte können Interessierte spannende Hintergrundinformationen zu diesem Himmelsphänomen in Veranstaltungen wie der nahezu täglich stattfindenden »Sternstunde« erfahren.

  • Fr 28.08.2026, 17:30 Uhr - Archenhold-Sternwarte
  • Fr 28.08.2026, 19:15 Uhr - Zeiss-Großplanetarium

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Zusätzliche Informationen
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