Mini-Festival
Neue Formen der Musik, der Performance und der Kunst waren auf einmal denkbar und ihre Entstehung erforderte lediglich Fantasie und Experimentierfreude.
Aus dieser Zeit stammt ein Repertoire an „grafischen Partituren“, die von den Interpretierenden verlangen, Musik in Echtzeit zu erschaffen: Teils improvisiert, teils offen für die Einbeziehung situations-/zeit-/raumbedingter unerwarteter Einflüsse.
Das Klang-Büro Mini-Festival präsentiert einige der faszinierendsten grafischen Partituren der „historischen“ Avantgarde der 60er und 70er Jahre sowie neue Werke lebender Künstler:innen.
"Einige der „Komponist*innen“ sind bildende Künstler:innen, Dichter:innen oder Bildhauer:innen, dennoch oder gerade deshalb ist es uns wichtig zu betonen, dass wir kein Interesse an Debatten um Kunstkategorien haben. Vielmehr interessiert uns die Möglichkeit zu erforschen, was Musik sein kann, wenn sie außerhalb von gängigen Kategorien entstehen darf, wenn wir normative Erwartungen darüber, wie Musik aufgeführt werden soll oder was als richtige oder „echte“ Musik „gilt“, über Bord werfen."
Die Veranstaltung beleuchtet die Pionierzeit der 60er und 70er Jahre als utopisches Ideal. Das Klang Büro ist, ganz im Sinne dieses Ideals, ein freies Forschungsinstitut für Entdeckungen und Innovationen, das schon heute die Musik von morgen schafft.
Donnerstag, 1.10., 20.00 Uhr: Threshold Trio (Ilia Viazov, Baßblockflöte/Feedback; Marisol Jimenez, Objekte; N. Andrew Walsh, Kontrafagott).
Freitag 2.10, 19.00 Uhr: Ensemble Gletsjer⁴ (Samuel Stoll, Abigail Sanders, Elena Kakaliagou, Morris Kliphuis).
Samstag, 3.10, 20.00 Uhr.: Threshold Kollektiv (Johannes Heidelke, Klarinetten/Elektronik; Johanna Schmalöer, Cello;Julian Schenk, Kontrabaß; Xueqing Yu, Objekte/Bewegung; N. Andrew Walsh, Kontrafagott).
Zusätzliche Informationen
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