Die Stars der Nacht in Copacabana und ihre Jazztrios
- 29.08.2026 | 20 Uhr
- REH Raumerweiterungshalle
- Kopenhagener Straße 17, 10437 Berlin
Die Stars der Nacht und ihre Jazztrios in Copacabana (1950–1965)
Mit Musik von Elizeth Cardoso, Dolores Duran, Angela Maria, Elza Soares, Zimbo Trio, Milton Banana Trio u. a.
De Carvalho/Maciel/Duarte/Filip
- Eutália de Carvalho – vocals
- Tom Maciel – piano
- Thiago Duarte – bass
- Axel Filip – drums
Copacabana war in den 1950er und frühen 1960er Jahren das musikalische Zentrum Rio de Janeiros. In den legendären "boites" wie dem Vogue oder dem Little Club, später in den Bars des Beco das Garrafas und der Bottles Bar traten Nacht für Nacht Sängerinnen wie Elizeth Cardoso, Dolores Duran, Angela Maria und später Elza Soares auf. Hier entwickelte sich aus dem gefühlvollen Samba-canção, inspiriert von Jazz und hispanoamerikanischem Bolero eine neue Klangsprache, die schließlich in Bossa Nova und Samba-Jazz oder "Sambalanço" mündete.
Musiker wie Johnny Alf, Luiz Eça (der in Wien bei Friedrich Gulda studierte), Dom Salvador, Edison Machado oder das Tamba Trio schufen einen modernen brasilianischen Jazz und brachten genuin eigene Klangsprachen in den internationalen Jazz ein. Bis Mitte der 1960er waren etliche brasilianische Jazztrios aktiv, wie das Rio65 Trio, das Milton Banana Trio und das Trio 3D, ebenso wie das Sambrasa Trio, in dem Hermeto Pascoal und Airto Moreira mitwirkten. Mit dem Siegeszug von Pop und Rock geriet dieses außergewöhnliche musikalische Erbe jedoch zunehmend in Vergessenheit.
Dieses Konzert lässt die Atmosphäre der Copacabana jener Jahre wieder aufleben und verbindet die Musik der großen Diven mit den innovativen Jazztrios der Zeit.
Zum Quartett:
Eutália de Carvalho aus Minas Gerais lebt schon lange in Berlin und wirkt unter anderem im "Oloyé Trio" mit.
Tom Maciel ist ein brasilianischer Pianist, der in Lissabon studiert hat, inzwischen nach Berlin gezogen ist und die Jazzszene bereichert.
Thiago Duarte arbeitete u. a. mit Egberto Gismonti zusammen und gehört zu den gefragtesten brasilianischen Bassisten der Berliner Szene.
Axel Filip stammt aus Argentinien, studierte am Jazz-Institut Berlin und ist in zahlreichen Jazzprojekten aktiv.
Gefördert durch die Projektförderung Jazz 2026 der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
|
2
| |||||
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|
31
|