Ein musikalisch-kabarettistischer Abend gegen das Vergessen mit "Chanson-Nette" und Harry Ermer am Piano und der Mundharmonika
Sie wagen die künstlerische Balance zwischen beiden Genres. Mit Vergnügen und Tiefgang gelingt ihnen der Spagat zwischen dem „intelligenten Lied“, dem Chanson, und verschiedensten Jazz-Spielarten. Willkommen zum musikalisch-kabarettistischen Abend „Chanson meets Jazz“!
Um 1900 kam der Jazz aus den USA nach Europa. Rasch entwickelten sich weitere Variationen bis zum Swing in den 20er und 30er Jahren. Berlin, die Hauptstadt der Künstler, bot dafür viele Bühnen.
Auch Kabarett & Chanson-Kunst hatten damals ihre große Zeit. Politisch, kritisch, geistreich rechneten Dichter und Interpreten mit dem Spießertum ab.
Jeannette Urzendowsky & Harry Ermer bereichern ihre
Chanson- und Jazz-Melange mit unterhaltsamen Kabarett- und Musikgeschichten. Dabei erinnern sie an großartige Künstler, die das deutschsprachige Lied und Chanson sowie die Anfänge des Jazz in Europa mitprägten.
„Chanson meets Jazz“ ist auch ein Abend gegen das Vergessen! Im Gedenken an Künstler und deren Werke,
die der faschistischen Ideologie zum Opfer fielen.
Für „Chanson-Nette“ Jeannette Urzendowsky ist dies eine Herzensangelegenheit. Sie ist Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs.
Zusätzliche Informationen
DER "BLAUE SALON":
Im gemütlichen "Blauen Salon" des Gemeindehauses der expressionistischen Kreuzkirche am Hohenzollerndamm 130 bzw. 130a/Ecke Forckenbeckstraße lädt die protestantische Gemeinde Schmargendorf zur Veranstaltungsreihe "Kultur in. der Kreuzkirche" ein.
RESERVIERUNG:
Eintritt frei - Spende für die Künstler erbeten. Einfach vorbeikommen!
ANFAHRT:
Mit der S-Bahn/Ringbahn zum Bahnhof Hohenzollerndamm, von dort 15-20 Minuten Fußweg.
Mit dem Wagen: Parken am Hohenzollerndamm oder im Kiez rund um die Kreuzkirche.
DIE KREUZKIRCHE:
Bereits der erste Anblick der Kreuzkirche ist ein Genuss: Zickzackfriese, meisterhaft gestaltete schraubenförmige Ziegelsäulen, ein pagodenhaft anmutendes Portal mit blauglasierter Keramik, drei spitze kupferbedeckte Pyramidenhelme auf dem 54 Meter hohen Turm, lebhafte Farbenspiele auf geklinkerten Mauern. Die Kreuzkirche in Schmargendorf ist eine der schönsten Kirchen Berlins, sie gehört zu den raren expressionistischen Sakralbauten Deutschlands. Gebaut wurde die Kirche 1927 bis 1929 nach Entwürfen des Berliner Architekten Ernst Paulus und dessen Sohn Günther Paulus. Mehr als zwei Millionen Klinkersteine wurden vermauert.
Informationen zur Barrierefreiheit
Der "Blaue Salon" der Kreuzkirche ist nur eingeschränkt barrierefrei. Für mehr Informationen (Rampe etc.) bitte die Evangelischen Kirchengemeinde Schmargendorf anrufen, Tel.: 030-83224663, Mail: kirchenbuero@ws-evangelisch.de.
Teilnehmende Künstler:innen
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