Sie erläutern ihre kuratorischen, künstlerischen und dramaturgischen Ansätze und stellen sich den Fragen des Publikums. Dazu werden Tee und Sushi-Häppchen gereicht.
Nach einem Grußwort der japanischen Botschafterin in Deutschland, Mitsuko Shino, spricht Yusuke Hashimoto über den besonderen Fokus der Berliner Festspiele in ihrem Jubiläumsjahr auf performative und musikalische Künste aus Japan. Zudem stellt er die beiden Gastspiele Planet [wanderer] von Damien Jalet und Kohei Nawa sowie 2020 von Dumb Type vor, die im Rahmen der Performing Arts Season 2026/27 zu erleben sein werden.
Akira Takayama erläutert die konzeptionellen Grundüberlegungen seiner experimentellen Theaterarbeit und des urbanen Kunstprojekts What If Berlin, für das der japanische Theatermacher das Publikum auf die Berliner Ringbahn einlädt. An vier Wochenenden veranstaltet er „guided tours“ entlang der 27 S-Bahnhöfe, für deren Aktivierung er die Realisierung jeweils eines ortsspezifischen künstlerischen Projekts vorschlägt.
Kooperationspartner der Berliner Festspiele für Focus Japan ist die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit zwei Neuproduktionen und einem Gastspiel.
Zu den Partnerveranstaltungen zählen unter anderem zwei Arbeiten von Satoko Ichihara: die Neuinszenierung Mononoke, die am 3. Oktober Premiere feiert und die erste Arbeit der japanischen Autorin und Regisseurin an einem deutschen Theater markiert, sowie die Produktion Yoroboshi, die im Frühjahr 2027 an der Volksbühne zu Gast sein wird.
Beim Japanese Brunch gibt die Dramaturgin Helena Eckert Einblicke in Ichiharas Arbeitsweise und die konzeptionellen Überlegungen zu Mononoke.
(In deutscher und japanischer Sprache mit deutscher Übersetzung)
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