Mit Sham Jaff, Ouassima Laabich und Gilda Sahebi, moderiert von Anna Dushime
Die Erfahrung ihrer Gründerinnen Esra Karakaya und Djenna Wehenpohl zeigt: Anteilnahme existiert, aber Zusammenhänge fehlen. Krisen werden nebeneinander erzählt, aber selten miteinander gedacht, unabhängig davon, wie eng sie geografisch oder historisch verbunden sind.
Vor diesem Hintergrund ist die Talkshow: Multiple Krisen als öffentlicher Beziehungsraum konzipiert, in dem verschiedene Gewaltkontexte nicht isoliert, sondern relational betrachtet werden. Im Zentrum steht die Frage, was sichtbar wird, wenn Krisen miteinander und aufeinander bezogen gedacht werden: Welche Muster wiederholen sich? Welche Narrative legitimieren Gewalt? Welche Formen kollektiven Vergessens prägen öffentliche Debatten? Und welche Rolle spielt Deutschland als medialer, politischer und gesellschaftlicher Kontext für die Wahrnehmung dieser Krisen?
Die Talkshow ist Teil des von KARAKAYA TALKS gesetzten kuratorischen Rahmens Relational Work, Relational Power. Sie schafft einen Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, Wissen geteilt wird und komplexe Zusammenhänge sichtbar werden, ohne die Vielschichtigkeit der Themen auf einfache Antworten zu reduzieren.
- Mit Sham Jaff, Ouassima Laabich und Gilda Sahebi, moderiert von Anna Dushime
Eintritt frei
Zusätzliche Informationen
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