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Eric Mingus, der jüngste Sohn von Jazzlegende Charles Mingus, läutet am 05.09. gemeinsam mit der Saxophonistin Catherine Sikora die Herbstsaison der Konzertreihe „biegungen im ausland ein“.

Catherine Sikoras Saxophonspiel zeichnet sich aus durch melodiöse Beweglichkeit und einen großen Reichtum an Klangfarben.

In ihren Phrasierungen zeigt sich die Vielzahl musikkultureller Einflüsse, mit denen die irische Jazzmusikerin ihre Klangerzählungen gestaltet.

Souverän und ausdrucksstark ist der US-amerikanische Blues- und Jazzsänger Eric Mingus längst aus dem langen Schatten seines Vaters hinausgetreten.

Der jüngste Sohn von Charles Mingus verfügt über eine starke musikalische Präsenz und Tiefe.

Als Duo gestalten Sikora und Mingus improvisierte Dialoge zwischen Intimität und Extase.

Die traumwandlerischen Improvisationen der Pianistin Isabel Anders sind wie Forschungsreisen.

Vorsichtig tastend bewegen sie sich vorwärts, so als würde neben jedem Schritt der Abgrund gähnen.

Lázara Rosell Albear produziert dichte Texturen aus weißem Rauschen und flirrende Träller auf ihrer Minitrompete.

Am Schlagzeug überzeugt sie durch ein pointiertes Spiel mit sparsamen Akzenten und dicht verwobenen Becken.

Anders und Albear haben den dynamischen Magnetismus ihres Zusammenspiels bereits in verschiedenen Konstellationen erprobt.

Die Verständigung zwischen ihnen funktioniert unmittelbar und ohne Umwege.

Besetzung:

  • Eric Mingus and Catherine Sikora:
  • Eric Mingus - voice, chordophones
  • Catherine Sikora - tenor saxophone

8Y7:

  • Isabel Anders - piano, composition
  • Lázara Rosell Albear - drums, pocket trumpet

Samstag, 05.09.26

Einlass 20:00 Uhr

Beginn 20:30 Uhr

Ort: ausland (Lychener Str.60, Berlin)

Termine
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