Workshop mit Diana Niepce
Ausgehend vom Unbekannten werden neue Möglichkeiten erkundet, wobei der Köper als offenes Feld der Entdeckung und Transformation verstanden wird.
Das Training regt dazu an, den Körper von innen heraus zu betrachten und ihn als ein Wesen zu begreifen, das sich in ständigem Wandel befindet und von inneren und äußeren Zuständen geprägt wird. In diesem Sinne wird der Körper als ein Konstrukt aus Identität, Geschichte und Ausdruck gesehen. Gleichzeitig fördert es einen demokratischen Ansatz in der Tanzpraxis, der die Vielfalt an Erfahrungen und Perspektiven wertschätzt.
Während des gesamten Workshops wird kontinuierlich Wert auf bewährte Praktiken gelegt, sowohl in Bezug auf Kommunikation, als auch auf Ethik im Tanz.
Die Arbeit orientiert sich an von Diana Niepce erarbeiteten Prinzipien und konzentriert sich auf Improvisation, die Beziehungen zum Raum und die Komponenten des Handelns.
Das Training betrachtet kreative Prozesse in einem politischen und identitätsbezogenen Rahmen. Es regt zur Reflexion über die gesellschaftliche Relevanz, den historischen Kontext und die Dringlichkeit künstlerischen Schaffens an. Schließlich umfasst der Workshop Inhalte zum Existentialismus und zu den darstellenden Künsten, wobei diese Themen im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderungen betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund werden Werke vorgestellt, die sich mitunter mit intensiven Themen wie Gewalt, körperlicher Verwandlung und bedeutenden historischen Ereignissen auseinandersetzen.
Zusätzliche Informationen
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