Jazz im geteilten Berlin, 1950-1970
- Ulrich Gumpert – B3 organ
- Silke Eberhard – sax
- Jan Roder – bass
- Kay Lübke – drums
Seit den 1960er Jahren zählt Gumpert zu den wichtigsten Pianisten, Komponisten und Improvisatoren Deutschlands. Er prägte den modernen Jazz der DDR entscheidend mit – zunächst in den Bands von Klaus Lenz, später mit legendären Formationen wie SOK, Synopsis und dem Zentralquartett. Sein Weg führte von den Anfängen des modernen Jazz über Jazzrock bis hin zu einer eigenständigen europäischen Improvisationsmusik. Zugleich ist er Zeitzeuge einer Epoche, in der sich die Jazzszene trotz politischer Einschränkungen kontinuierlich weiterentwickelte.
Für dieses Konzert steht Ulrich Gumpert an der Hammond-B3-Orgel auf der Bühne. Gemeinsam mit Silke Eberhard, Jan Roder und Kay Lübke präsentiert er ein Programm des kreativen, zeitgenössischen Jazz. Das Quartett spannt den Bogen von den Wurzeln des Jazz über Rockeinflüsse bis hin zur Avantgarde und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ sich der Jazz bis heute entwickelte.
- GEFÖRDERT VON DER LOTTO STIFTUNG BERLIN
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