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Diese Veranstaltung befasst sich mit Metamorphose und Coming-out in verschiedenen Lebensbereichen: dem Ausdruck einer queeren Identität; dem Prozess der Geschlechtsumwandlung oder dem Erwerb eines neuen Körpers durch rekonstruktive Chirurgie; und der Reise von den ersten Wänden des Mutterleibs über die Schlafzimmerwände eines jungen Mädchens, geprägt von den Verheißungen des Westens, bis hin zu der Mauer, die 1989 in Deutschland fiel.

Wie unterstützt die Literatur Autor:innen und Leser:innen dabei, sich neue Erzählungen der Selbstverwirklichung vorzustellen? Was sind die Vorteile, aber auch die Risiken eines Coming-outs, und welche alten Barrieren und neuen Herausforderungen tauchen dabei auf? Was passiert, wenn Menschen Grenzen überschreiten und die Freiheit einfordern, eine neue Zukunft zu gestalten?

Mit Joanna Kusiak, Masha Sapizhak, Asta Tall, und Vanessa Gunesch. Moderiert von Cemre Nur Öztürk.

Sprachen: Deutsch und Englisch

GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) ist ein Projekt von FLINTA*Literatur, Berlins Plattform für Künstlerinnen mit Migrations- und Exilhintergrund, in Zusammenarbeit mit Lettrétage, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

  • Kontakt: kontakt@flintaliteratur.de

Vanessa Badescu (Vanessa Gunesch) ist eine rumänisch-deutsche Autorin und Filmemacherin. Ihre Filme werden auf nationalen und internationalen Festivals gezeigt und sind auf Streaming-Plattformen verfügbar. In ihren Werken untersucht sie die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus, Migration und dem weiblichen Körper innerhalb gesellschaftspolitischer Räume der Kontrolle und des Begehrens.

Joanna Kusiak schreibt Gedichte und kreative Sachliteratur und arbeitet gleichzeitig als Sozialwissenschaftlerin an der Universität Cambridge. Ihr Buch „Radically Legal: Berlin Constitutes the Future“ entstand, als sie die Geschichte ihrer Forschung – über die Wohnungsnot in Berlin – mit ihrer poetischen Stimme erzählte. Es wurde mit dem mit 100.000 Dollar dotierten Nine-Dots-Preis ausgezeichnet, weil es zeitgenössische gesellschaftliche Herausforderungen auf unkonventionelle Weise betrachtet und beschreibt. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Gedichtband.

Masha Sapizhak ist Theatermacherin, Performancekünstlerin und Theaterpädagogin. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sich Masha aus feministischer Perspektive mit Formen des Widerstands, der Solidarität und der Selbstermächtigung auseinander. Sie arbeitet interdisziplinär und nutzt in ihren Projekten Methoden des Drama- und Dokumentartheaters, zeitgenössischen Tanz, digitale Medien, performative Ansätze, partizipative Praktiken und Gamification, wobei sie auch Humor als wirkungsvolles Mittel einsetzt. In Deutschland hat sie unter anderem mit dem English Theater Berlin, dem Gorki-Theater, dem Theater Strahl, Hellerau, dem Ballhaus Prinzenallee und dem Theater an der Parkaue zusammengearbeitet.

Asta Tall ist eine senegalesisch-amerikanische Dichterin, die derzeit in Berlin lebt. In ihren Werken beschäftigt sie sich mit Themen wie Patriarchat, Weiblichkeit und kulturellem Erbe. Dabei nimmt sie eine persönliche Perspektive ein und verknüpft subjektive Erfahrungen oder Beobachtungen mit übergeordneten Themen. Dadurch strahlen ihre Werke eine unverfälschte und intime Anziehungskraft aus, die besonders in ihren Performances zum Ausdruck kommt.

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