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Leon Locher und Detlev Schneider, Künstler zwei unterschiedlicher Generationen unterhalten sich an diesem Nachmittag mit Rose Beermann über die Frage, welche Freiräume für das künstlerische Arbeiten notwendig sind.

Ausgehend von konkreten räumlichen Bedingungen, wie die Gestaltung von Wohn-, Arbeits- und Aufführungsorten, sprechen sie über Ideen von Freiheit: Welche Bedingungen empfinden wir zu bestimmten Zeitpunkten als Freiheit - und warum? Welche Einschränkungen gab es vor 20 Jahren, welche gibt es heute? An welchen Stellen erschweren diese Einschränkungen künstlerisches Arbeiten, an welchen werden sie vielleicht sogar produktiv? In einer Zeit, in der Kunst- und Kulturschaffende in Berlin durch drastische Sparmaßnahmen und der radikalen Befragung der gesellschaftspolitischen Bedeutung von Kunst enorm unter Druck geraten, soll es darum gehen, voneinander zu lernen: Wie können wir mit Beschränkungen arbeiten und Freiräume erschaffen?

Das Publikum ist eingeladen, sich einzumischen und mitzudiskutieren.

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