Siebte Festival Edition unter dem Motto "Emergency Spaces"
Das Leitmotto der diesjährigen Festivalausgabe lautet „Emergency Spaces“. Die feierliche Eröffnung sowie die Abschluss- und Preisverleihungszeremonie finden im Kino in der Kulturbrauerei statt.
Zum Motto „Emergency Spaces“ widmet sich das Festival Räumen, die in Zeiten von Unsicherheit und gesellschaftlichen Umbrüchen Orientierung, Zuflucht und Solidarität ermöglichen.
„’Emergency Spaces’ führt uns zu jenen Zwischenräumen, in denen die Realität verschwimmt und sich, wie in den Filmen von David Lynch, an der Schwelle zwischen Traum und Surrealem bewegt. Das Weltgeschehen der vergangenen Jahre reiht eine Krise an die nächste, sodass uns die gewohnte Realität zunehmend fremder und schwerer greifbar erscheint. Umso wichtiger werden Orte der Zuflucht und Solidarität, die zugleich Raum für Reflexion und neue Perspektiven auf die Zukunft eröffnen. Ein Emergency Space versteht sich als ein solcher Ort – zwischen Schwebezustand auf der einen und Solidarität sowie Gemeinschaft auf der anderen Seite“, sagt Daria Buteiko, eine der drei Festivalleiterinnen.
Seit 2024 richtet das UFFB zudem einen Kurzfilmwettbewerb aus, der junge ukrainische Filmemacher:innen fördert und dazu beiträgt, ihr Filmschaffen international sichtbar zu machen. In 2026 geht er in die dritte Runde. Noch bis zum 15. August 2026 können Beiträge über die Plattform FilmFreeway eingereicht werden. Darüber hinaus präsentiert das Festival thematisch kuratierte Kurzfilmreihen außerhalb des Wettbewerbs.
Die Filmvorführungen finden, neben dem Kino in der Kulturbrauerei, in weiteren Berliner Kinos und Spielstätten statt. Die Bekanntgabe folgt.
Das vollständige Festivalprogramm wird Anfang September auf der Festivalwebseite veröffentlicht.
Über das Ukrainian Film Festival Berlin
Das Ukrainian Film Festival Berlin wurde 2020 gegründet und hat sich seitdem zu einer wichtigen Plattform für das zeitgenössische ukrainische Kino in Deutschland entwickelt. Mit sechs erfolgreichen Festival Editionen, Filmreihen wie Ukraine Known Unknown sowie zahlreichen Vorführungen aktueller preisgekrönter Produktionen von ukrainischen Filmemacher:innen hat das UFFB wesentlich zur Sichtbarkeit und Anerkennung der ukrainischen Filmkunst beigetragen. Begleitend organisiert das Festival Podiumsgespräche mit Expert:innen aus der Ukraine und Deutschland zu den Themen Film, Kultur, Bildung und Gesellschaft.
Das UFFB wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und arbeitet mit zahlreichen Partnerinstitutionen zusammen, darunter ARTE, Dovzhenko Zentrum sowie das Institut für Osteuropastudien der Freien Universität Berlin.
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