Literatur LIVE
Anhand von drei zentralen historischen Säulen – Christentum, Kapitalismus und Freiheit – erzählt sie Europa mit seinen Licht- und Schattenseiten, weit abseits der engen Grenzen nationaler Narrative. Sie führt vor Augen, wie vielseitig und verwoben die Entwicklungen auf diesem Kontinent sind.
Von der Erfindung der Demokratie über die Ausbreitung des Christentums, den Aufstieg zur wirtschaftlichen und kolonialen Weltmacht bis zu den großen
Aufbrüchen zur Freiheit spürt sie Querverbindungen der europäischen Geschichte nach, fördert die bis heute einenden wie auch widerstreitenden Ideen zutage. Ein packendes Panorama, das uns daran erinnert: Europa ist nicht etwa ein abstraktes Konstrukt, sondern lebendige Realität.
Géraldine Schwarz ist eine deutsch-französische Historikerin, Journalistin und Dokumentarfilmerin. Sie arbeitet für verschiedene internationale Medien und beschäftigt sich vor allem mit den Themen Europa, Demokratie und Erinnerungskultur. 2017 erschien ihr autobiografisches Buch Die Gedächtnislosen. Erinnerungen einer Europäerin, das in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurde und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Europäischen Buchpreis.
Zusätzliche Informationen
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